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Region Borna Borna: Anbaden am Jahresende
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19:45 17.04.2011
Über 70 Interessenten kamen auf die Baustelle. Quelle: Franziska Herbst
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Borna

Es herrschte fast ausgelassene Stimmung unter den Gästen, von denen die meisten zu regelmäßigen Nutzern der seit Juni letzten Jahres sanierungsbedingt geschlossenen Schwimmhalle gehören. „Da fehlt was", sagte ein Rentner, der in der Halle regelmäßig seinen Morgensport verrichtete und bekam Unterstützung: „Seit letzten Sommer fehlt auch im Schulsport der Umgebung der Schwimmunterricht", weiß Rathauschefin Luedtke um die Belastungen des Sanierungsprojekts für die Bürger.

Die Sanierung war allerdings notwendig geworden, da die 1979 gebaute Halle modernen Anforderungen an Wärmeschutz, Energiebilanz sowie Sicherheitsvorgaben nicht mehr entsprochen hatte. Die Arbeiten befinden sich laut Hantke bisher sowohl zeitlich als auch finanziell im Rahmen des angedachten Sanierungsplans. Zwar waren witterungsbedingt im Winter die Außenarbeiten zum Erliegen gekommen. Durch Beheizung der Halle konnte jedoch die Beckensanierung voranschreiten. Bis Ende Mai werde der Rohbau abgeschlossen sein, dann sollen die Arbeiten an den technischen Gewerken, der Gebäudetechnik, dem Innenausbau und der Fassade beginnen.

Immer wieder bat Bauleiter Hantke seine Gäste, sich ihrer Fantasie zu bedienen. „Hier wird alles voller Blechkanäle, Leitungen und Filteranlagen sein", sagte er in einem kahlen, unbeleuchteten Kellerraum - der künftigen technischen Schaltzentrale. „Und hier wird eine Stollensauna für Wohlfühlambiente mit Holz- und Steindekor und Saunagarten sorgen", schwärmte er im Außenbereich des künftigen Sauna-Untergeschosses. Die Sauna wird für die Nutzung allerdings erst im Jahre 2012 wieder zugänglich sein, während der Schwimmbetrieb Ende diesen Jahres möglich sein soll.

Neu ist dann einiges. So wird den Nichtschwimmerbereich ein Kinderplanschbecken mit Rutsche und Wasserkran erweitern. Neben den Nischeneinstiegsleitern wird es eine Becken-Einstiegstreppe und behindertengerechte Zugänge geben. Das Becken ist dann außerdem für Sportwettkämpfe ausgerichtet, und der gesamte Halleninnenbereich wird nach außen hin erweitert. Fehlen werden allerdings die Sprungtürme, denn mehr als das Einmeterbrett hat nach modernen Sicherheitsbestimmungen die Deckentiefe nicht hergegeben. Dass das tiefe Sprungbecken trotzdem erhalten wurde, erklärt Hantke mit dessen möglicher Nutzung durch den Tauchverein. Auch einen eigenständigen Gastronomie-Bereich wird es nicht geben. Natürlich wird sich die Innen-Einrichtung vom Charme der alten Tage getrennt haben und mit Holz, Spiegeln und farbigen Putz zur sportlichen Erholung beitragen.

Franziska Herbst

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