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Borna Borna: Aus dem Offenkundig wird der Marientreff
Region Borna Borna: Aus dem Offenkundig wird der Marientreff
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05:02 01.05.2018
Wie weiter mit dem Offenkundig? Diese Frage wurde am Mittwochabend mit Thomas Claus im Gemeindeamt diskutiert. Quelle: Julia Tonne
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Borna

Jedem Ende wohnt ein neuer Anfang inne. Mit diesen Worten eröffnete Thomas Claus, vielen bekannt als Darsteller des Michael von der Straßen, am Mittwochabend eine Diskussionsrunde zur Fortführung der Arbeit des Kirchenladencafés Offenkundig in Borna. Und eines wurde gleich deutlich: Der Anfang ist bereits gemacht. Nicht nur, dass der Anbau des St.-Marien-Gemeindeamtes als neue Begegnungsstätte zur Verfügung steht, sie hat mit „Marientreff“ auch bereits einen (bisher noch inoffiziellen) Namen.

Fast 30 Bornaer waren am Mittwochabend dabei und beteiligten sich an der Ideensuche, die Umsetzung soll bereits in wenigen Wochen, am 6. November, beginnen. „Wir wollen Bewährtes erhalten und Neues schaffen“, machte Claus deutlich, der den Abend moderierte. Einen Verein aber, wie es beim Offenkundig der Fall war, solle es nicht geben, „wir werden aus der Gemeinde heraus arbeiten“. Von vielen gewünscht wurde die Fortführung des Frühstücktreffs, er markiert daher am 6. November auch gleich den Neuanfang im Gemeindeamt am Martin-Luther-Platz. Erhalten bleiben soll zudem der Mittwochabend, „vielleicht zunächst monatlich, wir sollten bei dem Neustart erst einmal kleine Brötchen backen“, erklärte Pfarrer Thomas Mallschützke.

Thomas und Ulrike Mallschützke, Thomas Claus und Helga Naß (von links) notieren die Ideen. Quelle: Julia Tonne

Auf die Frage von Einaa Engel, der in den vergangenen Jahren aus dem Offenkundig nicht wegzudenken war und dort Lieder auf der Mundharmonika spielte und Hermann Hesse rezitierte, wie es mit der Kultur weitergehen werde, blieb Claus noch eine eindeutige Antwort schuldig. „Kultur ist ein schweres Feld, im November werden wir wohl noch nichts in der Richtung anbieten, aber hoffentlich dann ab der Adventszeit.“ Von Regina Streller, bisherige Vereinschefin vom Offenkundig, kam der Vorschlag, wieder ein Mittagessen mit der Möglichkeit, gemeinsam zu kochen, anzubieten. Die Küche sei da und gut ausgestattet. Mallschützke hingegen kann sich nach eigener Aussage gut vorstellen, zukünftig wieder Filme zu zeigen. „Denn auch die Technik hier ist beachtlich, so gibt es unter anderem einen Beamer und eine Leinwand“, so der Pfarrer.

An Ideen und Vorschlägen mangelte es nicht, blieb nur noch die Frage zu klären, wer das personell abdecken könne. Doch Helga Naß, ehrenamtliche Helferin im Offenkundig, wartete bereits mit einer umfangreichen Namensliste derjenigen auf, die sich einst im Kirchenladencafé engagierten und nun für den neuen Marientreff zur Verfügung stehen würden. „Hier kann gearbeitet werden“, beschloss Claus zufrieden die Runde. Zumal auch die Räumlichkeiten und der Freisitz optimale Bedingungen für den Neuanfang böten.

Von Julia Tonne

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