Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 13 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Borna: Landwirte rechnen mit durchschnittlicher Getreideernte

Borna: Landwirte rechnen mit durchschnittlicher Getreideernte

Rötha. Vermutlich rollen am Freitag in der Bornaer Region die ersten Mähdrescher auf die Felder – Auftakt zur diesjährigen Getreideernte.

. Die Landwirte erwarten einen durchschnittlichen Ertrag.

Durch den langen Winter und den nasskalten Mai startet die Ernte deutlich später als in den Vorjahren, wo das erste Korn bereits in der letzten Juni-Dekade vom Feld geholt wurde. Mehrere Landwirtschaftsbetriebe, etwa Kahnsdorf und Großstolpen, würden am Freitag auf ihren leichten Kippenböden mit dem Drusch starten wollen, informiert Dietmar Mühlberg von der Außenstelle Rötha des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Noch vor 30 Jahren sei der Erntebeginn immer um den 10. Juli gewesen, habe sich aber aufgrund der Klimaveränderungen vorverlagert, so Mühlberg.

In diesem Jahr sei beim Getreide ein durchschnittlicher Ertrag zu erwarten, sagt der Vizechef der Außenstelle, Hans-Jörg Heilmann. Eine Bombenernte wie 2008 und 2009 wird es laut Mühlberg jedenfalls nicht geben. Da wurden in der Region, je nach Bodenbeschaffenheit, pro Hektar zwischen 60 und 80 Dezitonnen Wintergerste und 65 bis 80 Dezitonnen Winterweizen eingefahren, auf manchen Schlägen auch mehr. „Allerdings konnten sich die Landwirte darüber nicht freuen", so Mühlberg, „die Preise rutschten in den Keller". Auch aufgrund der weltweiten Finanzkrise und der Spekulationen auf dem Markt hätte es für die Wintergerste nur sieben bis neun Euro je Dezitonne gegeben, für den Winterweizen elf bis zwölf Euro. Erstrebenswert wären zwei bis drei Euro mehr. „Zurzeit sieht es auf dem Markt auch nicht viel besser aus", erklärt Außenstellen-Mitarbeiter Rainer Miska. Die Preise würden an der Schmerzgrenze liegen und die Bauern hoffen, dass der Welthandel wieder in Schwung kommt. So sei der Export in Länder wie Indien oder Saudi-Arabien zusammengebrochen, sagt Mühlberg.

Im Leipziger Land gibt es etwa 55 000 Hektar Ackerland, die Hälfte davon nutzen die Bauern für den Getreideanbau.

Frank Prenzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Borna
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • LVZ-Sommerkino im Scheibenholz
    LVZ Sommerkino im Scheibenholz: Alle Infos zu Filmen, Ticketverkauf und dem Rahmenprogramm.

    Das LVZ-Sommerkino lud wieder zu unterhaltsamen Filmabenden ins Scheibenholz ein. Sehen Sie hier einen Rückblick in Fotos und Geschichten. mehr

  • LVZ-Fahrradfest 2017
    Logo LVZ-Fahrradfest

    Das 13. LVZ-Fahrradfest lud am 14. Mai 2017 wieder Radler ein, gemeinsam in die Pedalen zu treten. Fotos, Videos und Infos finden Sie in unserem Sp... mehr

17.10.2017 - 14:29 Uhr

Kreisliga A (West): Borna II/Eula braucht für 2:0-Erfolg in Kitzscher reichlich Anlauf

mehr
  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Jahrtausendflut 2002

    Entlang von Mulde, Elbe und Pleite brach im August 2002 eine verheerende Flutkatastrophe herein. Die LVZ zeigt eine Bestandsaufnahme. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr