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Borna: Laptops im Funkwagen

Borna: Laptops im Funkwagen

Technik, die begeistert und vor allem auf dem Land, wo lange Wege anfallen, viel Zeit spart: Die Polizei in Sachsen wurde im Vorjahr technisch aufgewertet. Seit wenigen Wochen kommen auch die Kollegen des Polizeireviers in Borna in den Genuss moderner Geräte.

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Neue Technik für die Beamten des Reviers Borna: Polizeikommissarin Denise Heyde demonstriert die Arbeit am Laptop im Auto, die Zeit und Wege sparen soll.

Quelle: Polizei

Borna. "Wir verfügen jetzt über mobile Computertechnik in den Funkwagen", sagt Revierleiter Andreas Müller. Insgesamt 19 Laptops erleichtern die Arbeit der Kollegen - ein großer Vorzug.

 

 

Der interaktive Funkwagen ist "für uns eine relativ große Sache", sagt der Polizeioberrat und hofft auf weitreichende Effekte. "Wir sind personell nicht so aufgestellt, wie wir uns das wünschen", betont Müller. Aber mit der Technik sei das erklärte Ziel, mehr Beamte auf die Straße zu bekommen, machbar. Denn die Schreibarbeit auf dem Revier, die bislang zwangsläufig anfiel, wenn die Beamten von der Streifentätigkeit in die Dienststelle zurückkehrten, erfolgt nun unmittelbar vor Ort. Mit einer Einschränkung: Wenn genug Zeit ist und nicht der nächste Einsatz ansteht.

Der Online-Zugang ermöglicht im Auto den direkten Zugriff auf das Polizeisystem. Abfragen zu Fahndungen, Autos und anderen Details sind ohne Telefonate möglich. Die Laptops sind mit einer Laufzeit von zehn Stunden recht lange einsatzbereit und mit einem Netzteil fürs Auto versehen. Ein mobiler Drucker ermöglicht, dass die Formulare gleich ausgedruckt werden können. "Das spart eine Menge Zeit", sagt Müller und freut sich, dass das Revier technisch gut aufgestellt ist.

Für die Streifenwagenbesatzungen, die pro Schicht mehrfach zurück zum Revier fahren, entfallen damit auch unnötige Fahrten. "Wir können die Anzeige vor Ort bearbeiten und Wegezeiten sparen", sagt Jaqueline Kuhmeiser. "Wenn die Zeit reicht", ergänzt die Polizeihauptkommissarin vorsorglich. Denn natürlich würden die Beamten, wenn es die Lage erfordert, sofort zum nächsten Tatort weiterfahren. Montags früh oder freitags in der Spätschicht häufen sich oft die Einsätze. Für diese Zeiten bleibe dann vermutlich auch künftig einiges nachzutragen.

Ein weiterer Vorteil: Die jeweiligen Berichte müssen nicht mehr doppelt geschrieben werden. Während vor Ort auf den Abschleppdienst oder die Kriminaltechnik gewartet wird, könne bereits der Bericht geschrieben werden. Eine spezielle Schulung der Polizisten für die Technik wurde nicht nötig. Im Revier werde das selbe System genutzt. Für Fremde hingegen sei die Technik nicht nutzbar: Die Polizei arbeitet mit verschlüsselten Daten und Passwörtern.

Insgesamt gibt es für das Polizeirevier in Borna 19 Laptops. Auch die 14 Bürgerpolizisten haben drei Geräte bekommen, ebenso der Kriminaldienst.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.01.2014
Saskia Grätz

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