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Borna Borna: Mühle in Wyhra will mit Dieseltag neue Tradition begründen
Region Borna Borna: Mühle in Wyhra will mit Dieseltag neue Tradition begründen
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10:00 23.11.2016
Das Schleppertreffen in Wyhra hat sich längst als Tradition etabliert. Jetzt soll mit dem Dieseltag eine weitere hinzukommen. Quelle: Roger Dietze
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Borna

Der Verein Mühlen und Technik Wyhra will im nächsten Jahr zum zweiten Mal einen Dieseltag veranstalten – und damit eine neue Tradition begründen. Im Sommer war die Premiere ein voller Erfolg, so dass Vereinsvorsitzende Barbara Artelt zusammen mit ihrem Team die Zweitauflage beschlossen hat. Und auch sonst geht es 2017 an der und um die Neuholländermühle rund. Angefangen beim Osterfeuer im April über Vorträge im Sommer bis hin zum Winzerfest im Oktober. Artelt rechnet mit wachsenden Besucherzahlen, zumal die Mühle kürzlich in das Buch „Auf der Straße der Braunkohle“ aufgenommen wurde.

Herzstücke der Veranstaltungen sollen der Diesel- und Mobilitätstag sowie das Pfingstschleppertreffen werden. Bei ersterem wird sich am 4. April alles um Dieselmotoren und Elektromobilität drehen, „der Weg führt ja immer weiter weg von herkömmlichen Antrieben hin zu alternativen Energien“, begründet Artelt. Und die Mühle, erst vor wenigen Jahren neu gebaut, sei in Anbetracht ihrer eigenen Energiegewinnung durch Wind geradezu der perfekte Ort für eine solche Veranstaltung. Geplant sind unter anderem der Vortrag „Vom Diesel zum Elektroauto“ von Gerhard Artelt sowie Probefahrten mit E-Fahrzeugen. Die zweite Auflage des Tages basiert auch darauf, dass der Verein seinen Bestand an Motoren ständig erweitert hat, so kann er zum Beispiel ein Deutz-Modell vorzeigen.

Zweites Großereignis ist das längst zur Tradition avancierte Pfingstschleppertreffen am 5. und 6. Juni. Erstmals wird die Zedtlitzer Mühle mit einbezogen, hierhin führt der Korso. Zudem wird gezeigt, wie Straßenbau in den 50er Jahren funktionierte – verbildlicht durch die ebenfalls gerade erworbene Oldtimerstraßenwalze. Artelt hofft außerdem, einen Leistungsprüfstand für Traktoren und einen Verkehrsparcours für Kinder anbieten zu können.

Für die Vereinsvorsitzende steht im nächsten Jahr auch im Fokus, die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen zu intensivieren. Unter anderem sowohl mit dem Volkskundemuseum als auch mit der Feuerwehr. „Wir selbst sind nicht an einem riesigen Verein interessiert, in dem sich letztlich doch nur ein fester Kern um die Aufgaben kümmert. Viel sinnvoller ist es, den Kontakt zu anderen zu intensivieren“, macht sie deutlich.

Ergebnis dessen könnte die Entstehung Wyhras als „Erlebnisdorf“ sein. „In unserem Ortsteil können sich Besucher einen ganzen Tag lang aufhalten“, erklärt sie. Schließlich gebe es neben dem Museum und der Mühle noch den Lehrpfad zum Bergbau, eine Kneipe und die Möglichkeit, den Ort per Geocaching zu erkunden.

Dieser Tage ist der Verein bereits dabei, die Fahrzeuge im Traktorenmuseum in Borna auf Hochglanz zu polieren. Denn dorthin lädt die Stadt am 28. Januar zum Neujahrsempfang ein.

Von Julia Tonne

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