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Borna Borna: Partystimmung und Wehmut vor der Schwimmhallen-Pause
Region Borna Borna: Partystimmung und Wehmut vor der Schwimmhallen-Pause
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17:00 11.04.2010
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Borna

Die Jugendlichen feierten mit Spaß. Die Schwimmmeister dagegen schauen der Schließung mit gemischten Gefühlen entgegen. Am Sonntag mussten sie noch einmal Dienst schieben. Es war der letzte Öffnungstag, bevor die Einrichtung komplett saniert wird.

Es war eine Premiere, denn so eine nächtliche Fete gab es an und in den Becken noch nie. Jens Sydow, Chef der fünfköpfigen Schwimmmeister-Crew, hatte der Party des Jupa zugestimmt, trotz des spärlichen Scheinwerferlichts in der Halle. „Wir müssen heute höllisch aufpassen, dass wir kurz vor Schluss nicht noch eine Wasserleiche haben“, so der Böhlener, der seit vielen Jahren in der Halle angestellt ist. Noch bis zum 30. Juni laufen die Arbeitsverträge für das Schwimmhallenpersonal. Am Montag wird das Wasser aus den Becken gelassen. Außerdem sind die Einrichtungsgegenstände, die nach der Neueröffnung im Jahr 2012 wieder verwendet werden sollen, zu registrieren. Die Schwimmmeister hoffen, dass die Umbauarbeiten zügig voran gehen, denn nach zwölf Monaten gibt’s Hartz IV. „Wir haben von der Stadt bereits Vorverträge für die Zeit nach der Wiedereröffnung“, sagte Sydow, der für seine Kollegen und sich hofft, dass es danach für alle fünf Schwimmmeister in der Halle weitergeht. Von den Sorgen des Personals bekamen die jüngeren Besucher kaum etwas mit. Auf die Idee, in der Halle bis in die Nacht hinein eine Party steigen zu lassen, war das Bornaer Jugendparlament gekommen. „Die Stadtverwaltung bat uns, sich kurz vor der Schließung etwas Originelles einfallen zu lassen“, erklärte Jupa-Vorsitzender Ferdinand Müller. So wurden die Diskjockeys von HW Massive (aus Borna, Leipzig) sowie der Eulaer Dennis Müller von „Bunker District Sounds“ (BDS.Music) eingeladen. Dennis Müller, der zur Konzeptionsgruppe des Jupa gehört, hatte im Kontrollraum der Schwimmmeister seine Anlage aufgebaut. Durch die große Fensterfront besaß er den besten Blick über das Geschehen in der Schwimmhalle, wo die Jugendlichen skurrile Wettkämpfe wie den Arschbomben-Contest durchzogen. Jupa-Mitglied Clemens Voigt fand die Fete „echt gelungen“. „Das sollten wir zur Wiedereröffnung gleich noch einmal durchziehen“, so der Bornaer, der für den IT-Bereich im Parlament zuständig ist.

Peter Krischunas

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