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Borna Borna: Wasserverband beginnt nun mit Planung für die Enthärtungsanlage
Region Borna Borna: Wasserverband beginnt nun mit Planung für die Enthärtungsanlage
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16:05 11.01.2018
Vor allem im östlichen Versorgungsgebiet des Verbandes ist das Trinkwasser härter als in den übrigen Orten. Um den Abnehmern weicheres Wasser zur Verfügung zu stellen, will der Verband ins Wasserwerk in Kesselshain eine Enthärtungsanlage einbauen lassen. Quelle: dpa
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Borna/Blumroda

Der Zweckverband Wasser/Abwasser Bornaer Land (ZBL) nimmt jetzt Kurs auf den Bau einer Enthärtungsanlage im Wasserwerk Kesselshain. Im diesem Monat findet das Anlaufgespräch mit den Planern für das Projekt statt. Das sagte ZBL-Geschäftsführer Michael Spitzner der LVZ auf Anfrage. Er rechne nicht mit weiteren Einsprüchen seitens der Stadt Groitzsch.

Etwa die Hälfte der Kunden im Versorgungsverband bezieht hartes Wasser aus verbandseigenen Brunnen. Eine Enthärtungsanlage im Wasserwerk Kesselshain soll das künftig ändern. Deren Bau war im Mai vorigen Jahres beschlossen worden. Die Stadt Groitzsch hatte dem Beschluss widersprochen. Das Landratsamt als Rechtsaufsichtsbehörde wurde eingeschaltet. Nachdem das Zustandekommen des Beschlusses von dort nicht beanstandet wurde, will der Verband den Beschluss jetzt umsetzen. „Mir ist nicht bekannt, dass Groitzsch noch etwas dagegen unternimmt“, sagte Spitzner der LVZ.

Das bestätigt Groitzschs Bürgermeister Maik Kunze (CDU). Nach der Beurteilung des Beschlusses durch das Landratsamt wolle man jetzt „nicht den Weg eines ewigen Streits gehen“. Zugleich bedauert das Stadtoberhaupt, dass das Landratsamt den Beschluss nur rechtlich bewertet und sich nicht inhaltlich damit auseinander gesetzt habe. „Wir stehen dem nach wie vor kritisch gegenüber“, so Kunze, aus dessen Sicht eine Versorgung mit Fernwasser in den betroffenen Gebieten der bessere und kostengünstigere Weg zu weicherem Wasser gewesen wäre.

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