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Borna Borna bekommt im Frühjahr sein Eiscafé Doimo wieder – Gespräche laufen
Region Borna Borna bekommt im Frühjahr sein Eiscafé Doimo wieder – Gespräche laufen
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09:00 19.10.2016
Das Eiscafé Doimo öffnet im Frühjahr wieder seine Türen. Der Vermieter ist im Gespräch mit einem neuen Pächter. Quelle: Thomas Kube
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Borna

Alle Eisliebhaber kann Denis Doimo beruhigen: Das Eiscafé in der Bornaer Reichsstraße öffnet zur kommenden Saison im Frühjahr wieder seine Türen. Wie berichtet, hatte sich der bisherige Pächter Ivan Soldera aus dem Geschäft zurückgezogen – mit der Begründung, die Miete sei zu hoch. Doimo, Eigentümer des Gebäudes und Besitzer der Eisdiele, stellt jetzt klar: das Geschäft öffnet selbstverständlich wieder, er sei derzeit in Verhandlungen mit dem Pächter, der den Laden vor Soldera neun Jahre lang betrieben hatte. Dass dieser zwischenzeitlich pausiert habe, hänge mit familiären Veränderungen zusammen.

„Dem Paolo scheint die Miete nicht zu hoch zu sein, sonst würde er nicht wiederkommen“, macht Doimo deutlich. Borna sei eine Stadt, in der sich ein Eiscafé rechne, „die Stadt ist gut“, betont er. In den kommenden Wochen will Doimo die Räume einer Renovierung unterziehen und auch die Einrichtung auffrischen. „Mir ist es wichtig, das Flair wiederzubeleben, die Kunden kommen auch deshalb gerne zu uns.“ Er rechnet damit, dass Ende Februar, Anfang März das Café wieder öffnen werde. Die Eisdiele gibt es seit nunmehr 16 Jahren, und damit das Geschäft auch weiter erfolgreich laufen kann, sei ein Pächter nötig, der leidenschaftlich und verantwortlich arbeite. Denn ein Eiscafé sei ein „empfindliches Geschäft“.

Wie berichtet, war der bisherige Mieter Soldera kurz vor der Schließung zum Gespräch bei Bornas Oberbürgermeisterin Simone Luedtke. Diese hatte ihm zugesichert zu prüfen, ob ein Eiscafé auf der Freifläche gegenüber der Sparkasse entstehen könnte. „Wir sind auch weiter in Kontakt und müssen sehen, was machbar ist“, erklärt Luedtke. Doimo hingegen rechnet nicht damit, dass aus dem Unterfangen etwas wird. „Zwei Eisdielen in unmittelbarer Nachbarschaft – das geht nicht gut“, sagt er. Der Laden in der Reichsstraße sei bekannt und beliebt. Ein zweiter würde sich seiner Ansicht nach nicht rechnen.

Von Julia Tonne

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