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Borna Borna blüht für die Landesgartenschau
Region Borna Borna blüht für die Landesgartenschau
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16:30 18.02.2010
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Borna

Die bereits angekündigte Gründung eines Fördervereins zur LaGa 2015 in der Wyhrastadt ist terminiert, kündigte CDU-Fraktionschef im Stadtrat, Roland Wübbeke am Donnerstag an. Borna träumt, was Aschersleben bereits den Schlaf raubt. Im sachsen-anhaltischen Kleinstädtchen startet in zweieinhalb Monaten die Landesgartenschau 2010. Die meisten Bauprojekte auf dem dort 15 Hektar umfassenden Gelände - etwa die Sanierung maroder Gebäude - sind weitgehend abgeschlossen. Allein der hartnäckige Winter verzögert die die ausstehende gärtnerische Gestaltung, damit die erwarteten 400000 Besucher von Aschersleben unter dem LaGa-Motto „Natur findet Stadt" lustwandeln und etwa 1000 Veranstaltungen besuchen können. Probleme, die Borna gern schon hätte. Aber bis dahin ist es ein weiter Weg, wissen Wübbeke und Fraktionskollege Silvio Weise, die aktuell auch mit Protagonisten der Landesgartenschau Oschatz 2006 in Kontakt getreten sind. „Wir haben die Gründung des Fördervereins angeschoben, weil wir denken, dass es wichtig ist", so Wübbeke. Am nächsten Donnerstag treffen sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Vereinen sowie engagierte Bewohner der Stadt im „Goldenen Stern", um erste Ideen zu konkretisieren und die angestrebte Bewerbung mit Fassbarem zu untersetzen. Wübbeke: „Dieser Termin, der in Absprache mit Oberbürgermeisterin Simone Luedtke gefunden wurde, war ursprünglich schon als Gründungstermin für den Verein gedacht." Stattdessen haben sich die Initiatoren aber dazu entschieden, „erst eine fachliche Basis für weitere Diskussionen zu schaffen, so Wübbeke, und den Verein erst eine Woche später zu gründen. Am Donnerstag soll es zunächst darum gehen, die genauen Modalitäten der Bewerbung abzuklären. Welche Fristen gelten. Ob die Landesgartenschau in Sachsen überhaupt wieder stattfinden soll. Grundlegende Voraussetzungen also. Und natürlich um bornaspezifische Ideen. „Wir werden nicht an einem Abend das Konzept erstellen können. Aber man muss anfangen, über die Richtung zu sprechen", meint der Fraktionschef. Dabei solle es um mögliche Standorte und die grundlegende Frage der städtischen Entwicklung im Zusammenhang zur Landesgartenschau gehen. Wübbeke: „Will man ausschließlich Teilbereiche, wie das Freibad-Gelände, das Areal um den Witznitzer See oder den Breiten Teich einbeziehen? Soll die gesamte Innenstadt berücksichtigt werden? Will man bloß gestalten oder auch entwickeln?" Alles Fragen, die Wübbeke und seine Mitinitiatoren beschäftigen und die am Donnerstag einer ersten Diskussion zugeführt werden sollen. Um bestenfalls Einigkeit dafür herzustellen. Dabei ist ausdrücklich erwünscht, dass sich auch interessierte Bornaer einbinden. „Das Thema ist zur Entwicklung der Stadt bestens für eine breite Beteiligung geeignet", wirbt Wübbeke um Aufmerksamkeit. Er selbst wolle im Vorstand des dann zu gründenden Vereins übrigens nicht mitarbeiten, wenn auch als Mitglied aktiv einbringen.

Thomas Lieb

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