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Borna Borna positiver präsentieren: Ergebnisse einer Analyse der Bielefelder Universität
Region Borna Borna positiver präsentieren: Ergebnisse einer Analyse der Bielefelder Universität
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15:34 04.12.2009
Borna

Die Bornaer strahlen dagegen fast immer etwas Negatives aus“, sagt die Kirchenbezirkssozialarbeiterin, die Freitag in der Dinterschule an der Auswertung der zweiten Übersetzungswerkstatt teilnahm. Die fand im Oktober statt und bezog sich auf die „Sozialraumanalyse zum Zusammenleben vor Ort“, eine Studie der Universität Bielefeld über die Einstellungen von Bornaern. Inya-Tinko Rabold, Jugend-Koordinator der Stadtverwaltung, zufolge sollten die Ergebnisse gefiltert und konkretisiert werden. Dazu trafen sich Vertreter von Schule, Seniorenbeirat, Jugendparlament und Bon Courage. Mit ihrem Vergleich traf Ellen Schüler den Nagel auf den Punkt, zumindest was das Thema „Stammtischparolen“ betrifft. Dinterschulleiter Frank Ziemann schlug vor, mehr das Positive der Stadt in der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Ich stelle mir da eine Fotoausstellung im Kulturhaus vor, in der das alte und marode Borna dem neuen gegenübergestellt wird“, so Ziemann. „Schule findet schließlich nicht im luftleeren Raum statt, sondern hängt unmittelbar mit ihrer Stadt zusammen.“ Deshalb müsse die Diskussion auch in die Elternkreise getragen werden.In der Dinterschule wurden so genannte Interventionsvorschläge aus dem über 50-seitigen Katalog diskutiert. Es handelt sich um konkrete Ergebnisse, die Dirk Borstel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für interdisziplinäre und Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld, vor zwei Monaten in Borna vorstellte (die LVZ berichtete). Borstel und seine Mitarbeiter hatten 497 Frauen und Männer im Alter ab 16 Jahren aufwärts befragt. Auch Gisela Schmidt, Vorsitzende des Bornaer Seniorenbeirats, die vorgestern an der Auswertung teilnahm, gehörte dazu. „Demnächst wollen wir uns mit dem „Brücke“-Verein zusammensetzen, um über die bessere Integration älterer Ausländer zu sprechen“, erklärte Gisela Schmidt.

Peter Krischunas

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