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Borna streitet über künftige Nutzung des ausgedienten Heizwerkes in der Angerstraße

Kommune Borna streitet über künftige Nutzung des ausgedienten Heizwerkes in der Angerstraße

Es ist ein Streitthema – die Nutzung des ehemaligen Blockheizkraftwerkes (BHKW) in der Bornaer Angerstraße. Im Zuge der Diskussion um den Doppelhaushalt 2017/18 war die Sinnhaftigkeit des Projekts immer wieder in Frage gestellt worden

Jugendreferent Inya-Tinko Rabold hat das Konzept für die Nutzung des ehemaligen Heizwerkes durch das Kinder- und Jugendparlament verfasst.

Quelle: Günther Hunger

Borna. Es ist ein Streitthema – die Nutzung des ehemaligen Blockheizkraftwerkes (BHKW) in der Bornaer Angerstraße. Im Zuge der Diskussion um den Doppelhaushalt 2017/18 war die Sinnhaftigkeit des Projekts immer wieder von Stadträten in Frage gestellt worden. In der Konsequenz waren die für die Anmietung des Gebäudes veranschlagten 12 000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen worden. Das heißt: Das Geld kann nur durch einen gesonderten Stadtratsbeschluss fließen. Bleibt also die Frage, was in dem einstigen BHKW eigentlch passieren soll(te).

Es soll ausdrücklich kein Jugendzentrum werden, heißt es in einem vierseitigen Konzept, das im Wesentlichen aus der Feder des Bornaer Jugendreferent Inya-Tinko Rabold stammt. Vielmehr handle es sich um einen Veranstaltungsraum, der als Seminarraum für Tagungen, Meetings, Workshops und Beratungen, etwa für das Kinder- und Jugendparlament genutzt werden könnte. Denkbar seine auch Kino-Veranstaltungen, Konzerte und Auftritte von lokalen Nachwuchsbands, Lesungen und Ausstellungen. Zudem könnte das umgebaute Heizhaus von Schulen und Kindertagesstätten, aber auch durch private Nutzer wie Familien oder Firmen in Anspruch genommen werden.

Die monatlichen Kosten seine mit 1000 Euro „großzügig“ kalkuliert. Es sei aber davon auszugehen, „das dieser Wert deutlich unterschritten wird“, heißt es in dem Konzept aus dem Jugendamt weiter. Durch mögliche Vermietungen des 140-Qudratmetzer großen Objekts ließen sich die Kosten vermutlich deutlich senken. Für die Nutzung des ehemaligen Heizhauses sprächen auch die Grünanlagen rund um das Grundstück. Das sei ein „natürlicher Lärmschutz“ Bleibt die Frage, warum die jungen Leute nicht ins Vereinshaus in der Schulstraße gehen. „Weil das Gebäude voll ist“, sagt Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke).

Dort haben etwa der Regionalverband der Kleingärtner Borna/Geithain/Rochlitz und die Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiative ihren Sitz. Ganz abgesehen davon, dass das Gebäude mit dem DDR-Charme der 70er-Jahre saniert werden müsse. Das soll im nächsten und im übernächsten Jahr geschehen. Geplante Investition: rund 1,3 Millionen Euro.

Die Nutzung des ehemaligen Heizhauses, das den Städtischen Werken Borna (SWB) gehört, als Veranstaltungsraum für junge Leute legt vorerst auf Eis. Grünes Licht dafür gäbe es erst nach einem entsprechenden Stadtratsbeschluss.

Von Nikos Natsidis

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