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Borna Bornaer Delegation bereitet Abschluss des Partnerschaftsvertrages mit Dujiangyan vor
Region Borna Bornaer Delegation bereitet Abschluss des Partnerschaftsvertrages mit Dujiangyan vor
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08:00 30.03.2016
Der Bornaer Stadtrat Gerhard Artelt (SPD/FDP-Fraktion, M.) in Dujiangyan. Quelle: privat
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Borna

Die Stadt Borna will ihre Beziehungen zur chinesischen Stadt Dujiangyan ausbauen. Im Juni soll deshalb ein Vertrag über eine Städtepartnerschaft mit der chinesischen Großstadt unterzeichnet werden, die 590 000 Einwohner hat. Dem diente jetzt auch der Besuch einer Delegation unter Leitung des Bornaer Stadtrates Gerhard Artelt (SPD/FDP-Fraktion) in Dujiangyan.

Die Bornaer Reisegruppe, zu der auch Dr. Andreas Klamann und Dr. Alexander Reinshagen, beide Chefärzte am Bornaer Sana-Klinikum, sowie die Präsidentin des Deutsch-Chinesischen Zentrums Leipzig, Professor Barbara Artelt, gehörten, war in der letzten Woche von ihrer Reise nach Fernost zurückgekehrt. In China übergaben die Bornaer Zhan Yusong, KP-Sekretär in Dujiangyan, auch eine Grußadresse der Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke). Zhang erklärte, das Verhältnis beider Städte sei „verwandtschaftlich“.

Die Stadt Borna hatte vor zwei Jahren erstmals Interesse an einer Städtepartnerschaft mit der chinesischen Großstadt signalisiert. Damals hatte eine Studiendelegation des Deutsch-Chinesischen Zentrums Dujiangyan besucht. In der Folge waren 14 chinesische Schüler nach Borna gekommen. Zudem hatten drei Mediziner mehrere Monate lang im Bornaer Krankenhaus gearbeitet. Im Zentrum der künftigen Zusammenarbeit sollen nach Angaben von Stadtrat Artelt weiterhin der Austausch von Schülern und Ärzten stehen. Außerdem soll der Tourismus entwickelt werden. Dujiangyan ist mit seinen berühmten Bewässerungssystemen aus dem dritten Jahrhundert v.u.Z. Unesco-Welterbe. Die Umgebung ist die Heimat des großen Panda. Die Stadt wird als himmlische Schatzkammer bezeichnet, weil es dort Jade, Gold und Silber, aber auch fruchtbare Böden und Wasser gibt.

Die Kontakte der Bornaer Delegation mit der künftigen chinesischen Partnerstadt seien auch ein Beitrag, Borna als weltoffen und tolerant darzustellen, so Artelt weiter. Dabei bestehe Übereinstimmung mit Bundespräsident Joachim Gauck, der kürzlich ebenfalls in China war.

Von Nikos Natsidis

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