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Bornaer Freibad: Startschuss für den Studentenwettbewerb

Bornaer Freibad: Startschuss für den Studentenwettbewerb

Es ist der unbefangene Blick von außen, der neue Ideen für die künftige Gestaltung des einstigen Freibadareals An der Wyhraaue möglich machen soll. Das hat der Vorsitzende des Freibadvereins, Holger Luedtke, jetzt anlässlich des Beginns eines studentischen Wettbewerbs erklärt.

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Das Freibad-Gelände: Was kann Neues entstehen?

Quelle: Jakob Richter

Borna. Dazu waren Studenten der Hochschule Anhalt nach Borna gekommen. Bis Ende März sollen die Wettbewerbsergebnisse vorliegen.

Üblicherweise arbeiten Studenten für die Schublade ihrer Professoren. Das war zu DDR-Zeiten so, und es ist heute nicht anders. Jedenfalls in der Regel, von der mit dem Einsatz der Studentengruppe von Prof. Dorothea Fischer-Leonhardt von der Bernburger Hochschule im konkreten Freibad-Fall allerdings abgewichen wird. Die Wissenschaftlerin sieht den speziellen Charme des Wettbewerbs, bei dem acht Studenten in vier Teams Vorschläge für die ganzjährige Nutzung des Freibades erarbeiten, eben genau darin: dass den künftigen Landschaftsarchitekten eine praktische Aufgabe gestellt wird und es reale Chancen für ihre Umsetzung gibt. Die Studenten, die auch das Freibadgelände in Augenschein nahmen, haben bis zum Ende des neuen Semesters im März Zeit, ihre Arbeiten vorzulegen. Ihnen winken, auch das ein spezieller Aspekt, Preisgelder zwischen 350 und 150 Euro.

Auch Luedtke machte klar, dass es um den „unbefangenen Blick auf die Stadt Borna und das Areal" gehe, der von außen möglich sei. Der Verein halte an seiner Absicht fest, die Eröffnung des Bades, das einstmals in Rahmen des so genannten Nationalen Aufbauwerks (NWW) unter Mitarbeit vieler Bornaer entstand, voranzutreiben. Es gehe um die Wiedereröffnung des Bades, dass vor sechs Jahren geschlossen wurde, als Naturbad. Das sei im Betrieb nicht nur kostengünstiger als ein Chemiebad, sondern könne auch als Alleinstellungsmerkmal taugen. Im Übrigen vertrage die Stadt Borna auch dann ein Bad, wenn dereinst Regis-Breitingen eingemeindet worden sein sollte. Dort gibt es bekanntlich bereits ein funktionierendes Freibad. Luedtke, im Nebenjob auch Kreisvorsitzender der Linken: „Das steht einer Kreisstadt sehr gut zu Gesicht."

Die fachliche Betreuung des Studentenwettbewerbs liegt in den Händen des Hallenser Architekturbüros „Planerzirkel" unter Leitung von Hans Gerd Kleymann, der bereits für die Stadt gearbeitet hat. Ebenso wie auch Studenten der Bernburger Hochschule. Frühere Jahrgänge hatten bereits Vorschläge zur Gestaltung des Breiten Teichs und seiner Umgebung sowie zur Gestaltung der Bahnhofstraße erarbeitet.

Der Freibadverein will die Ergebnisse des Studentenwettbewerbs auch in einer Broschüre vorstellen. Weil darin auch der Bau des Freibades in den 60er Jahren eine Rolle spielen soll, sucht der Verein nach Fotos, Erlebnisberichten und anderen Dokumenten aus dieser Zeit.

Nikos Natsidis

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