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Borna Bornaer Glück-auf-Sporthalle mit Gastspiel der HCL-Handballerinnen eröffnet
Region Borna Bornaer Glück-auf-Sporthalle mit Gastspiel der HCL-Handballerinnen eröffnet
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17:37 27.01.2012

. Zwar stehen noch einige Restarbeiten aus, doch zur Eröffnung gastierten die Star-Handballerinnen des Handballclubs Leipzig (HCL), die gegen ein gemischtes Bornaer Team antraten. Außerdem präsentierten sich zahlreiche Bornaer Sportvereine.

Die Traversen waren Freitagnachmittag gut besucht, als Architekt Thomas Näther der Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) symbolisch einen Schlüssel zur Eröffnung der Dreifelderhalle übergab. Zwar stehen noch Fliesen- und Außenarbeiten aus, aber mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres Ende Februar soll die Halle für den Schulsport ebenso genutzt werden können wie von Vereinen. Ein Belegungsplan werde derzeit erarbeitet, sagte Bürgermeister Frank Stengel. Die Ausmaße der Halle, mit der das Sportzentrum im Bornaer Norden komplettiert wird, sind beachtlich. Das Bauwerk mit 440 Sitzplätzen hat eine Länge von 45 und eine Breite von 27 Metern. Die eigentliche Halle hat eine Fläche von 1250 Quadratmetern. Für den Schulsport lässt sie sich in drei separate Felder teilen, so dass, abgeschottet voneinander durch Trennwände, mehrere Schulklassen gleichzeitig Sportunterricht haben können, wie Architekt Näther sagte.

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Er hatte das Projekt vor 14 Monaten übernommen, nachdem es zuvor Probleme mit den Verantwortlichen für den Bau gegeben hatte. Näther erinnerte daran, dass die Halle vor Jahresfrist weder Dach noch Boden hatte – während eines bitterkalten Winters, der vom November 2010 bis zum März letzten Jahres dauerte. Das war ein Grund für den Bauverzug, denn ursprünglich sollte die Glück-auf-Halle bereits Ende vorletzten Jahres fertig sein. Der Grundstein für das Gebäude war Ende November 2009 gelegt worden.

Die Gesamtkosten für das Bauwerk belaufen sich auf sechs Millionen Euro, eine Million mehr als ursprünglich geplant. Die Halle, so Oberbürgermeisterin Luedtke mit Blick auf die Schwimmhalle, die derzeit saniert wird, sei eins von drei Großprojekten in der Stadt.

Der Erste Beigeordnete des Landkreises, Wolfgang Klinger (CDU), auch Präsident des Kreissportbundes, erklärte, Borna gewinne mit der neuen Halle ein Stück an Lebensqualität. Wenn das Sprichwort „Was lange währt, wird gut“ stimme, „dann muss die Halle besonders gut geworden sein“. Klinger übergab Oberbürgermeisterin Luedtke einen Spendenscheck über 100 Euro.

Die Halle soll künftig von Schülern des Gymnasiums und der neuen, benachbarten Grundschule Nord genutzt werden. Außerdem finden die Bornaer Sportvereine hier ihr neues Domizil. Prinzipiell, so Bürgermeister Stengel, seien alle Hallensportarten darin möglich – vom Fußball über Tischtennis und Turnen bis hin zur Leichtathletik. Außerdem kann die Halle auch zum Ort von Ausstellungen oder Konzerten werden, sagte Architekt Näther. Insgesamt fasst die Halle 1800 Leute.

Zahlreiche Bornaer Sportvereine wie die Eulaer Radballer und die BSV-Fußballer betraten am Freitag auch erstmals die Halle und stellten sich bei einer Präsentation vor. Am Abend stand mit dem Spiel der HCL-Handballerinnen gegen eine gemischte Bornaer Mannschaft ein besonderer Höhepunkt auf dem Programm.

Nikos Natsidis

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