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Borna Bornaer Gymnasium „Am Breiten Teich“: Gut ausgelastet und baulich tipptopp
Region Borna Bornaer Gymnasium „Am Breiten Teich“: Gut ausgelastet und baulich tipptopp
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00:20 05.08.2017
Willkommen zum Start des neuen Schuljahres am Montag – Blick auf das Gymnasium „Am Breiten Teich“ in Borna. Quelle: Jens Paul Taubert
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Borna

In den letzten Tagen hatten noch die Reinigungskräfte das Sagen. Wie immer in den Sommerferien. Am Montag wird es wie an allen sächsischen Schulen ernst am Gymnasium „Am Breiten Teich“: An der höchsten Bornaer Lehranstalt, deren Ursprünge im Jahr 1873 liegen, beginnen 763 Schüler das neue Schuljahr. In einer Schule, die nach jahrelangen Sanierungen und Neubauten mittlerweile beste Bedingungen bietet, wie Schulleiterin Margitta Schade zu verstehen gibt.

Mit der Auslastung ist die erfahrene Pädagogin zufrieden. „Wir sind in allen Klassenstufen vierzügig.“ Das entspricht den Vorgaben und Möglichkeiten, auch wenn zu Zeiten der Fusion des Teichgymnasiums im Jahr 2006 mit dem damaligen Pestalozzi-Gymnasium gar eine Fünfzügigkeit prognostiziert wurde.

Mädchen und Jungen aus dem gesamten Leipziger Land besuchen das Gymnasium, das einzige zwischen Groitzsch und Grimma. Zwei Drittel der Schüler kommen nicht aus Borna, sondern auch aus Orten wie Kohren-Sahlis, Mölbis oder Markkleeberg, was einen entsprechend langen Schulweg einschließt. Schulleiterin Schade: „Das ist nicht gut, wenigstens für die Fünftklässler nicht.“

Mit der neuen Mensa und der Sporthalle hat das Gymnasium, das die Schulleiterin als „gelungenes Ensemble aus Tradition und Moderne“ bezeichnet, einen Stand erreicht, in dem es nur noch um Feinheiten im baulichen Bereich geht. Etwa um die Neugestaltung des Haupteingangs. In jedem Falle notwendig ist hingegen ein zweites Biologiekabinett.

Neu im kommenden Schuljahr ist der Spanisch-Unterricht für Schüler im sprachlichen Profil. Eine Angebotserweiterung durch eine fünfte Fremdsprache – nach Englisch, Französisch, Latein und Russisch. Und immerhin, so Margitta Schade von Haus aus Russischlehrerin, lernt ein Viertel der Schüler die Sprache Tolstois.

Ganztagesangebote gehören am Teichgymnasium wie an allen sächsischen Schulen längst zum Standard. Das Spektrum reicht dabei von Klassikern wie der Hausaufgabenbetreuung und dem Streitschlichterprogramm über Theatergruppen, Fußball, Videocliptanzen und Hip Hop bis zum Skat. Pro Schüler gibt es 58 Euro sowie einen Sockelbetrag von 2000 Euro für die Ganztagesangebote, sagt Oberstufenberater Berndt Hösler, der mit seiner Kollegin Steffi Kohletz für die Koordination der Ganztagesangebote an der Schule verantwortlich ist. Wie die im neuen Schuljahr konkret aussehen, steht allerdings noch nicht fest. „Das hängt von den Angeboten der Lehrer ab“, sagt Schulleiterin Schade. Immerhin handelt es sich dabei um freiwillige Offerten, zu denen keiner der insgesamt 60 Lehrer des Gymnasiums „Am Breiten Teich“ verpflichtet ist.

Ende August werden Lehrer aus Bornas ukrainischer Partnerstadt Irpen am Teichgymnasium erwartet, die an der Schule ebenso wie an der Dinterschule und an der Clemens-Thieme-Grundschule hospitieren. Die Partnerschaft mit dem Gymnasium in Irpen besteht bereits seit fünf Jahren. Feste Beziehungen gibt es zudem zu Schulen im böhmischen Teplitz sowie in Milwaukee im US-Bundesstaat Minnesota.

Von Nikos Natsidis

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