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Borna Bornaer Museum plant Schau zum Karabinier-Regiment
Region Borna Bornaer Museum plant Schau zum Karabinier-Regiment
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00:22 15.02.2018
Das Bornaer Museum will das Ende des Karabinier-Regiments in der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg mit einer Sonderausstellung würdigen. Quelle: Jens Paul Taubert
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Borna

Ein Säbel und ein Reservistenkrug bereichern seit einigen Monaten die Sammlung des Bornaer Museums. Die beiden Exponate gehören zu den Neuanschaffungen, die das Haus am Reichstor im letzten Jahr erworben hat. Die neuen Stücke passen auch insofern zur Sammlung des Museums, weil sich in diesem beziehungsweise nächsten Jahr das Ende des Karabinier-Regiments in Borna zum 100. Mal jährt, wie Museumsleiterin Gabriele Kämpfner sagt.

Zu den Neuerwerbungen gehört auch ein Steigbügel. Bei dem Reservistenkrug handelt es sich um einen Krug, den ein so genannter Einjährig-Freiwilliger auf eigene Kosten herstellen ließ und erwarb. Die Trinkgefäße dienten den Soldaten als Erinnerungsstücke an ihren Wehrdienst, die auf diese Weise überzeugend beweisen konnten, dass sie gedient hatten. Der neue Reservistenkrug im Museum ist 120 Jahre alt.

Dabei ist der Ankauf des Kruges durch das Museum schon an sich erwähnenswert, weil Militaria – Gegenstände, die mit dem Militär in Verbindung gebracht werden können – angesichts einer großen Zahl potenter Liebhaber eher selten für ein kleines Museum zu haben sind. Dessen Verantwortliche um Museumschefin Kämpfner wollen das Ende der Karabinier nach dem Ersten Weltkrieg mit einer Sonderausstellung würdigen.

Der eigentliche Abzug der vormals sächsisch-königlichen Soldaten, die zu großen Teilen in den vormaligen Kasernen, dem heutigen Landratsamt in der Stauffenbergstraße untergebracht waren, begann im Januar 1919. Es war das Ende einer Geschichte, die mit der Stationierung des 3. Reiterregiments 1849 in Borna begonnen hatte.

Von Nikos Natsidis

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