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Borna Bornaer Radcross auf der Witznitzer Kippe
Region Borna Bornaer Radcross auf der Witznitzer Kippe
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12:48 13.10.2018
Auf der Witznitzer Kippe gibt es kurze harte Anstiege. Manche fahren hoch, andere müssen schieben. Quelle: Gislinde Redepenning
Borna

 Mit reichlich Bewegung muss am 21. Oktober in einem beliebten Bornaer Spaziergängerdomizil gerechnet werden. Zu Fuß ist allerdings nur ein Teil der Akteure unterwegs. Der RSV Radsport Borna richtet erneut sein Querfeldein-Rennen „Rund um die Witznitzer Kippe“ aus. Er erwartet rund 150 Sportler. Zwischen 9 und 15 Uhr werden dann in diesem Park- und Waldgelände neun Wettbewerbe ausgetragen. Ein paar Einrollfahrten zuvor und etwas Austrudeln danach kommen sicherlich dazu.

Wochenende mit wenig Radcross-Konkurrenz

Vor allem für mitteldeutsche Starter ist die Veranstaltung interessant, sagt Frank Schalk. Der im August wiedergewählte Vereinschef rechnet auch mit Teilnehmern aus dem Berliner Raum und aus Bayern. „Es gibt an dem Wochenende im großen Umfeld wenige Radcross-Rennen, das sollte gut für uns sein.“

RSV plant Ausfahrten für Erwachsene

In diesem Jahr ist das der einzige Wettbewerb mit dem RSV als Ausrichter. „Für das Stadtkriterium am Markt und durchs Zentrum 2017 haben wir zwar gutes Feedback erhalten. Aber Aufwand und Kosten sind für uns kleinen Verein zu hoch.“ Nur 14 Mitglieder halten zu Lenker und Speiche. Vielleicht gibt es ja 2019 eine Rückkehr des Zedtlitzer Kriteriums.

Zunächst sollen aber Sonnabendtreffs für Ausfahrten angeboten werden. „Wir würden gern Erwachsene für den Freizeit-Radsport gewinnen. Eventuell bringen sie dann ihre Kinder mit, sodass wir mit Unterstützung der Eltern wieder einen Nachwuchs-Bereich aufbauen können“, hofft der 61-Jährige auf die Zukunft. Da setzt er auch auf seinen neuen Stellvertreter Marco Abromeit.

Verein hat höheren Querfeldein-Anspruch

Beim Radcross kann er sich hingegen schneller „etwas Größeres“ vorstellen. Da soll an die Organisation von Deutschland-Cup-Finale 2014 und Deutscher Meisterschaft 2015 angeknüpft werden. Damals hatten die Bornaer ja sogar schon an eine Europameisterschaft gedacht. Darum geht es derzeit (noch) nicht. Erste Gespräche zur Partnerschaft bei solchen Veranstaltungen laufen mit Markkleeberger und Chemnitzer Vereinen.

Boom in der Hobby-Klasse

Vorerst gibt es „Rund um die Witznitzer Kippe“ als dritte Station der 12. Bioracer-Cross-Serie nach dem Auftakt am Störmthaler See sowie Grimma am 14. Oktober. Vorsitzender Schalk geht für Borna von einem ordentlichen Zuspruch in der Hobby-Klasse aus, die in letzter Zeit boomt. „Da kann eigentlich jeder mitfahren, der einen Helm und ein Crossrad hat. Sogar Mountainbikes sind hier erlaubt, sonst ja nicht.“

Neulinge werden kaum weit vorn mitfahren

Allerdings sollten Neulinge trotzdem nicht davon ausgehen, gleich weit nach vorn zu fahren. „Frühere Lizenz-Fahrer bestimmen das Geschehen.“ Vielleicht gehört ja Sohn Sebastian, Jahrgang 1984, dazu. Ein Rennen in der noch jungen Saison hat er schon gewonnen, in Bad Salzdetfurth. Zu Hause gehen mit ihm Neuzugang Hans Koch sowie die Senioren Marco Grobleben und Peter Hentschel auf den Kurs.

Strecke und Klassen auf der Witznitzer Kippe

Start und Ziel ist hinter der Glück-Auf-Sporthalle. Dort befinden sich ebenso das Wechseldepot, für das eine Schleife in die Runde eingebaut wird, sowie die Waschstation mit Hochdruckreinigern. „Wenn es recht schlammig wird...“, so Schalk. Die Strecke wird Freitag und Sonnabend präpariert. Sie führt über den westlichen Ausgang des Rudolf-Harbig-Stadions, die steile Abfahrt auf den Radweg, über die Kippe nach unten zur Witznitzer Straße, den Sandhang am Bauhof wieder nach oben und über die Kippe zurück. „Das sind deutlich mehr als zwei Kilometer.“

Die Jüngsten absolvieren Crossläufe

Die jüngsten Starter, die Altersklasse U 13 und U 11, absolvieren den Kurs allerdings per pedes. „Die Crossläufe sind für sie nicht so gefährlich, als wenn es mit dem Rad durchs Gelände, über Wurzeln und andere Hindernisse geht.“ Nach Jugendlichen, Frauen und Senioren steht für 13 Uhr der Start der Männer-Elite an. Ihr Wettkampf ist auf 60 Minuten angesetzt. Immerhin eine Dreiviertelstunde sind zum Abschluss ab 14.15 Uhr die Hobby-Pedaleure auf der Strecke.

Von Olaf Krenz

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