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Bornaer Sportlandschaft ist abwechslungsreich – von A(erobic) und B(oxen) bis Z(umba)

Sport Bornaer Sportlandschaft ist abwechslungsreich – von A(erobic) und B(oxen) bis Z(umba)

Von A(erobic) und B(oxen) bis J(udo) und Z(umba) hat Borna eine vielfältige Sportlandschaft zu bieten. Um alle Interessen zu bündeln und die Vereine größtmöglich zu unterstützen, ist Edeltraud Lorenz als Vorsitzende der Sport AG angetreten. Sie möchte alle Vereine wieder ins Boot holen und eine Übersicht erarbeiten, welchen Sport sich die Bürger in Borna wünschen und was in welcher Altersklasse angeboten wird.

Tag des Sports 2017 auf dem Bornaer Marktplatz – hier die Zumba-Vorführungen mit Trainerin Lysann Roeder vornweg.

Quelle: Gislinde Redepenning

Borna. Seit einem Vierteljahr leitet Edeltraud Lorenz die Arbeitsgemeinschaft Sport in der Stadt Borna. Wie fit ist die Große Kreisstadt und wer steht unfreiwillig im Abseits? Die 65-jährige Boulespielerin gewährt unserer Zeitung einen Einblick in die Bornaer Sportlandschaft.

Wie sehr schlägt Ihr Herz für den Sport?

Edeltraud Lorenz: Ich liebe meinen Sport Boule, meine Familie und das Leben. Und darin hat Bewegung schon immer eine große Rolle gespielt. Aber mein Herz schlägt auch für den Biathlon. Hier finde ich die Spannung, die Treffsicherheit und Schnelligkeit faszinierend, und dass es keine subjektiven Entscheidungen von Schiedsrichtern gibt wie in anderen Sportarten. Doch im Grunde genommen mag ich jeden Sport und schätze die Leistungen, die darin vollbracht werden.

Was haben Sie als Kind gerne ausprobiert?

Als kleines Mädchen habe ich Leichtathletik trainiert, aber durch mein Asthma musste ich es bald aufgeben. Und, ob man es glaubt oder nicht, ich war eine Elevin und habe Ballett getanzt bis zu meinem 16. Lebensjahr. Ich war ziemlich gut und habe auch die Prüfung an der weltberühmten Palucca-Schule in Dresden bestanden. Bei meinem Gewicht heute ist das schwer nachzuvollziehen...

Heute genießen Fußball, Handball und Volleyball die größte mediale Aufmerksamkeit. Was hat Borna noch alles zu bieten?

Das Sportangebot in Borna ist sehr gut, das hat der Tag des Sports am 20. Mai auf dem Marktplatz wieder einmal gezeigt. Allerdings fehlt eine Übersicht über alle Angebote und was von den Bürgern wirklich gewünscht wird. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten Sport zu treiben, für alle Altersklassen und Interessen, vom Reha-Sport über Boxen, Tennis, Radball, Judo, Tanzen, Tischtennis, Badminton, Leichtathletik, Kegeln, Kanu, Basketball, Volkssport, Karate und Turnen bis zum Nordic Walking oder Sportschießen. Wir möchten die Vereine und Angebote noch mehr bekannt machen und jedem Bürger die Möglichkeit geben, seine individuelle Sportart zu finden.

Was sind Ihre dringlichsten Aufgaben als AG-Leiterin?

Diese Arbeit ist noch sehr neu für mich und ich mache bestimmt nicht alles richtig. Aber mein dringlichstes Ziel ist es, alle Vereine in Borna und den Ortsteilen zu koordinieren und an einen Tisch zu bringen. Wir treffen uns im Schnitt einmal im Quartal und reden über aktuelle Probleme. Sich aussprechen und untereinander helfen, wie die Boxer und Handballer beim Ausbau unseres Boule-Platzes im Blumrodapark, das ist immer besser, als hinterm Rücken zu schimpfen. Ich bin sehr für partnerschaftliches Arbeiten und habe das immer so praktiziert. Verständnis, Anerkennung, Lob und Fleiß – diese vier Worte sind für mich das Wichtigste bei der Arbeit. Wenn man sich mit Anerkennung und Verständnis auf Augenhöhe begegnet, flaut der erste Frust schon ab.

Wer steht Ihnen dabei zur Seite?

Meine Vertreterin ist Jeanny Schran, eine Karateka. Sie ist jung und frisch; ich kann von ihr lernen und sie von mir. Wir ergänzen uns prima. Ich merke, wie gut mir die Zusammenarbeit tut. Das ist auch wichtig, denn für jedes Ehrenamt sind so viele Stunden nötig, die keiner sieht und die man neben der Arbeit und Familie aufbringen muss. Ich ziehe den Hut vor allen ehrenamtlichen Helfern.

Wo drückt den Bornaer Vereinen der Schuh am meisten?

Nach den ersten Gesprächen habe ich mitbekommen, dass die größten Sorgen der fehlende Nachwuchs, aber auch fehlende Trainer, finanzielle Schwierigkeiten und Konflikte innerhalb der Vereine sind. Wir möchten ihnen gerne helfen, sachliche Probleme zu bearbeiten und Hilfe in der Zusammenarbeit mit anderen Gremien wie Stadt, Kreis- und Landessportbund anbieten. Bis zum Herbst möchte ich noch einige Vereine aufsuchen, die bisher noch nicht in der Arbeitsgemeinschaft mitgewirkt haben oder ausgetreten sind. Sie möchte ich nach und nach wieder ins Boot holen.

Von Kathrin Haase

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