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Bornaer THW-Helfer leisten 10 600 Stunden

Bornaer THW-Helfer leisten 10 600 Stunden

Es waren schwere und harte Wochen für alle Betroffenen - und Helfer. Auch das Technische Hilfswerk (THW) aus Borna war von Anfang Juni zwei Wochen ununterbrochen im Hochwassereinsatz.

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Tag und Nacht im Einsatz: Dämme mit Sandsäcken sichern und die Einsatzgruppen zu koordinieren, gehörte zu den Aufgaben des THW.

Quelle: THW Borna

Borna. Nachdem die Flüsse nun wieder in ihren normalen Betten laufen und der Ortsverband seine Einsatzbereitschaft wieder hergestellt hat, ist Zeit für ein Resümee.

17 Einsatzstellen absolvierten die 48 Helfer des Bornaer THW. Dabei leisteten sie mehr als 10 600 Einsatz­stunden. "Es war das Maximum und übermenschlich, was unsere Helferinnen und Helfer an Energie und Kraft in die Bekämpfung der Fluten gesteckt haben. Gern hätten wir diese durch Ablösung entlastet und weitere Einsatzstellen angenommen, aber dafür fehlt uns einfach das Personal", sagte Florian Pitulle, Stellvertretender Ortsbeauftragter. Sein Verband konnte 48 von 66 Aktiv- und Reservehelfern in den Einsatz schicken - dies sei ein guter Wert, wenn man bedenkt, dass viele selbst betroffen, durch Fernarbeitsplätze oder Krankheit nicht verfügbar gewesen sind.

Das Bornaer THW sieht positiv auf die vollbrachten Leistungen zurück. "Wir haben die uns gestellten Aufgaben erfüllt und konnten so vielen Menschen helfen. Hierbei war nicht nur unsere vorhandene Technik hilfreich, sondern auch die gute Ausbildung, welche unsere Helfer erhalten haben. Neben unseren Fachberatern wurden auch Bootsführer und Deichverteidiger oft als Spezialisten vor Ort eingesetzt", sagte Denis Etzold, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Und er fügte hinzu: "Wir bedanken uns für die bedingungslose Einsatzbereitschaft aller Helfer. Auch den Arbeitgebern und allen Angehörigen gilt unser Dank, da diese zwei Wochen auf die Unterstützung der Helfer verzichten mussten."

Der Ortsverband freute sich über die vielen freiwilligen Helfer an den Einsatzorten. "Der Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Menschen in solchen Katastrophen ist unbeschreiblich und kann nicht mit Bildern oder Worten wiedergegeben werden", so Etzold. Das Bornaer THW lade alle Interessenten ein, die sich eventuell auch nach dem Hochwasser weiter freiwillig in einem Ehrenamt engagieren möchten. Termine hierzu findet man auf der Homepage www.thw-borna.de.

Das Technische Hilfswerk ist die Einsatzorganisation des Bundes für den Bevölkerungsschutz, getragen von mehr als 80 000 ehrenamtlichen Einsatzkräften und rund 800 hauptamtlichen Mitarbeitern. Mit technischem Fachwissen und Spezialgerät leistet das THW seit vielen Jahren auch im internationalen Bereich schwerpunktmäßig technisch-logistische Hilfe. In den vergangenen sechs Jahrzehnten war die Organisation weltweit in mehr als 130 Ländern bei humanitärer Soforthilfe, Projekten und Hilfsgütertransporten im Einsatz. Beim Juni-Hochwasser kämpften zu Spitzenzeiten pro Tag mehr als 8000 ehrenamtliche THW-Helfer aus 523 Ortsverbänden gegen die Fluten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 19.07.2013

Claudia Carell-Domröse

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