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Borna Bornaer Unternehmen setzt bei Personalsuche auf soziale Netzwerke
Region Borna Bornaer Unternehmen setzt bei Personalsuche auf soziale Netzwerke
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00:21 31.08.2017
Die Sanitärfirma May & Schwarz GmbH aus Borna – (v.l.) Monteur Marcel Neumann, Meister Carsten Walther, Firmenhund Flecky und Geschäftsführerin Kathleen May – sucht dringend Nachwuchskräfte. Quelle: Foto: Christian Neffe
Borna

Für viele sind soziale Netzwerke Fluch und Segen zugleich. Kathleen May, Geschäftsführerin der May & Schwarz Gesellschaft aus Borna, will jetzt verstärkt darauf setzen. Zum einen für Angebote, um die Kundenreichweite zu erhöhen, zum anderen, um Nachwuchskräfte auf sich aufmerksam zu machen.

Auch in anderer Hinsicht soll das Netz helfen: May stellt darüber klar, dass es das Unternehmen nach wie vor gibt. Anrufe von Kunden und Hinweise von Freunden haben in den vergangenen Wochen bei ihr für Verwirrung gesorgt. Immer wieder kam die Frage, ob es die Sanitär- und Heizungsbaufirma noch gebe. Jetzt stellt May klar: „Uns gibt es nach wie vor – und zwar in vollem Umfang und mit gewohntem Angebot“, wie die Geschäftsführerin betont.

Veränderungen gab es lediglich hinsichtlich der Räumlichkeiten im Gewerbegebiet am Wilhelmschacht. Seit kurzem teilt sich das Unternehmen das Gelände mit der LVZ-Post. Die Sanitär-Ausstellung hat May aufgegeben, weil die sich schlicht nicht rechne. Dennoch müssen Kunden nicht auf Ansichtsexemplare für Sanitär, Heizung und Lüftungsbau verzichten: May fährt mit ihnen zum Großhändler, bespricht Wünsche, berät, gibt Tipps und hilft bei der Umsetzung. Drei Monteure sind für die Bornaer Firma im Einsatz, das Einzugsgebiet reicht von Leipzig bis Chemnitz. Was derzeit boomt: die Nachfrage durch Häuslebauer. Mehrere Einfamilienhäuser statten May und ihre Kollegen dieser Wochen mit Sanitär und Heizung aus, außerdem sind sie für den umfangreichen Bau einer Absaug- und Druckluftanlage in einem Autohaus verantwortlich. Hinzu kommt ein großer Stamm von Wartungskunden, der betreut wird.

Am Wilhelmschacht ist nach wie vor das Lager untergebracht, Kunden werden hier auf der Suche nach Ersatzteilen und Materialien aller Art fündig. „Und einer ist immer vor Ort, der die Beratung übernimmt“, sagt May. Das zeichne das Unternehmen aus. Zukünftig will May verschiedene Angebote auch über soziale Netzwerke bekannt machen, um die Reichweite der Kunden zu erhöhen. Perspektivisches Ziel Nummer zwei: die Suche nach Personalverstärkung. Bei den Monteuren hat das bereits geklappt, Nachwuchs-Kräfte dagegen sind rar und schon daher schwer zu finden. Mehrere Jahre lang hat May versucht, Schulabgänger als Auszubildende zu werben, bisher ohne Erfolg. Dennoch bleibt sie am Ball, will die Suche auf anderen Ebenen fortsetzen, denn gute Fachkräfte werden in Zukunft noch dringender gebraucht als noch vor wenigen Jahren.

Von Julia Tonne

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