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Borna Bornas CDU will Rederecht für Senioren und Jugend
Region Borna Bornas CDU will Rederecht für Senioren und Jugend
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09:57 12.10.2018
Im Bornaer Stadtrat soll auch das Seniorenparlament Rederecht erhalten. Quelle: Jens Paul Taubert
Borna

Die CDU-Fraktion will Jugendliche und Senioren im Stadtrat künftig verstärkt zu Gehör kommen lassen – speziell das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) und das Seniorenparlament. Das ist der Inhalt eines Vorstoßes von CDU-Stadtratsfraktionschef Roland Wübbeke. Vertreter beider Gremien, die den Sitzungen des Stadtrates ohnehin beiwohnen, sollen unter den Tagesordnungspunkten „Bericht aus dem KiJuPa“ und „Bericht aus dem Seniorenparlament“ regelmäßig das Wort ergreifen dürfen.

Sollen Senioren und die Jugend Rederecht im Stadtrat bekommen?

Die CDU fordert, dass in Borna auch Senioren und das Jugendparlament künftig im Stadtrat reden dürfen.

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Jugendparlament darf in eigener Sache reden

Bisher haben die Senioren ebenso wenig ein Rederecht im Stadtrat wie die jungen Leute. Die dürfen immerhin in eigener Sache das Wort ergreifen, konkret wenn es um Anträge aus dem Jugendparlament geht. Ansonsten haben sie aber derzeit nur die Möglichkeit zur schriftlichen Stellungnahme.

CDU legt Entwurf vor

Wübbeke zufolge spricht auch nichts dagegen, den Vertretern beider Gremien ein Rederecht zu den einzelnen Tagesordnungspunkten einzuräumen. Jede Erkenntnis könne für die Arbeit des Stadtrates „nur ein Gewinn sein“. Beim Jugendparlament wie bei der Seniorenvertretung handle es sich um Gruppen, von denen die eine „unsere Zukunft“ vertrete, während die andere „Respekt für ihr Lebenswerk“ verdiene, so der CDU-Fraktionsvorsitzende weiter. Die CDU-Fraktion werde deshalb bis zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses einen geänderten Entwurf der Geschäftsordnung des Stadtrates vorlegen.

Unterstützung von der SPD

Unterstützung dafür kommt von der SPD/FDP-Fraktion. Deren Vorsitzender Oliver Urban kündigte an, dass seine Fraktion den Vorstoß mittragen werde.

Von Nikos Natsidis

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