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Borna Bornas Mediothek soll behindertenfreundlicher werden
Region Borna Bornas Mediothek soll behindertenfreundlicher werden
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12:00 12.07.2016
Blick auf die Mediothek in Borna.Thomas Kube
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Borna

Die Bornaer Mediothek am Martin-Luther-Platz soll behindertenfreundlicher werde. Das sieht ein Antrag vor, den Stadträte mehrere Fraktionen zum städtischen Haushalt für das Jahr 2017 eingebracht haben. Damit sollen im Etat Gelder eingeplant werden, um in der Mediothek einen Personenaufzug, eine Behindertentoilette sowie Rückgabeautomaten zu installieren. Den Antrag haben alle CDU-Stadträte, Oliver Urban, Michel Zurbrügg, Nicole Benndorf und Günter Kolbusa (alle SPD/FDP-Fraktion) sowie Brigitta Ast (Freie Wähler Borna/FWB) und der fraktionslose Stadtrat Gunter Sachse unterzeichnet.

Die Gebäude der Mediothek in Borna seien derzeit nur eingeschränkt barrierefrei nutzbar, heißt es in der Begründung des Antrages. Um in die Kinderbibliothek in der ersten Etage sowie in die zweite Etage, in der Veranstaltungen stattfinden und die Bibliotheksverwaltung ihren Sitz habe, zu gelangen, müssten Besucher Treppen steigen. Eine Behindertentoilette sei nicht vorhanden. „Mit dem Antrag schaffen wir die Voraussetzungen für eine Erweiterung der Mediothek und machen sie somit einem weiteren Nutzerkreis zugänglich“, erklärt Stadtrat Sebastian Stieler (CDU-Fraktion). Zunächst gehe es um die Ermittlung der Grundlagen und eine Vorplanung mit einer Kostenschätzung. Danach könne der Stadtrat entscheiden, ob die Stadt den Umbau selbst durchführt oder sich um Fördermittel bemüht.

Außerdem sollen automatische Ausleihe- und Rückgabeautomaten eingebaut werden. Damit werde die Rückgabe ausgeliehener Medien auch außerhalb der Öffnungszeiten der Mediothek möglich. SPD/FDP-Fraktionschef Urban: „Angst um seinen Arbeitsplatz muss niemand haben.“ Es solle kein Mitarbeiter eingespart werden. Vielmehr könnten durch die freien Kapazitäten, die durch die automatische Ausleihe und Rückgabe entstehen, Öffnungszeiten erweitert werden, „was die Mediothek attraktiver macht“.

Von Nikos Natsidis

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