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Bornas SPD-Chef lässt kein gutes Haar an OBM

Bornas SPD-Chef lässt kein gutes Haar an OBM

Die Bornaer SPD hält an ihrem Oberbürgermeisterkandidaten Michel Zurbrügg (SPD) als Herausforderer von Amtsinhaberin Simone Luedtke (Linke) fest. Das geht aus einer Erklärung von SPD-Ortsvereins- und Stadtratsfraktions- chef Oliver Urban hervor.

Borna. Zurbrügg war vor anderthalb Monaten als Kandidat gewählt worden und stehe dafür weiterhin zur Verfügung. Amtsinhaberin Luedtke sei "für eine zweite Amtszeit ungeeignet". Sie leide "unter Realitätsverlust" und habe "ein zerrüttetes Verhältnis" zum Stadtrat. Im Falle einer zweiten Amtszeit hätte sie dort keine Mehrheit, so Urban weiter.

Borna müsse als Mittelzentrum handlungsfähig bleiben, um im Umland akzeptiert zu werden. Dabei gehöre die Gestaltung des Landesentwicklungsplanes ebenso zu den städtischen Hausaufgaben wie die konsequente Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Unter der Ägide von Oberbürgermeisterin Luedtke fehle es aber an einer strategischen Ausrichtung der Stadt ebenso wie an einer wirklichkeitsgetreuen Beschreibung des Ist-Zustands. Die Stadt wirke zudem zerrissen und zerstritten und nicht verlässlich gegenüber Partnern. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Sichtweise der Oberbürgermeisterin auf künftige Herausforderungen diametral von der Mehrheitsmeinung im Stadtrat unterscheide. Urban: "Eine Wiederwahl der Amtsinhaberin würde somit Streit und Stagnation in der Stadt zementieren."

Die Zukunftsfähigkeit des städtischen Haushalts mit stabilen und steigenden Einnahmen und sinkenden Ausgaben als absolute Grundlage für alles spiele in der öffentlichen Debatte "eine verheerend geringe Rolle". Dagegen setze Luedtke populistisch auf Prestigeprojekte wie die Wiedereröffnung des Freibads, die nur ein Strohfeuer seien, aber den Haushalt in eklatanter Weise langfristig belasteten. Die Bornaer SPD bezweifle, "dass die Amtsinhaberin willens und in der Lage ist, das zerrüttete Vertrauensverhältnis zu allen Stadtratsfraktionen wiederherzustellen", so Urban. Sie trage "mit persönlicher Fehlleistung und mangelnder Transparenz zu Skepsis und Misstrauen" in die Verwaltung bei und untergrabe so "den Gestaltungsspielraum des Stadtrats als gewähltes Souverän der Bornaer Bevölkerung".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.03.2015
Nikos Natsidis

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