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Bornas Stadtrat fordert Verträge für den Bockwitzer See

Ratsbeschluss Bornas Stadtrat fordert Verträge für den Bockwitzer See

Die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) soll umgehend mit der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiative Leipzig einen Nutzungsertrag für ein Areal am Bockwitzer See abschließen. Das hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Blick auf den Bockwitzer See.

Quelle: Peter Radke

Borna. Die Bornaer Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) soll umgehend mit der Erwerbslosen- und Sozialhilfeinitiative Leipzig einen Nutzungsvertrag für ein Areal am Bockwitzer See abschließen. Das hat der Stadtrat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Außerdem muss sich die Rathauschefin mit den Partnern der Interessenbekundungsgemeinschaft zur Weiterentwicklung des Bockwitzer Sees umgehend um einen Pflegevertrag für das Gebiet um den ehemaligen Tagebau kümmern.

Auf diese Weise solle eine weitere „Vernaturierung“ des Gebietes um den See verhindert werden, heißt es in der Begründung des Beschlusses, der auf die Initiative der Fraktionen Bürger für Borna (BfB) und Freie Wähler Borna (FWB) sowie der SPD/FDP-Fraktion zurückgeht. Mit dem grundhaften Ausbau der Straße von Borna nach Dittmannsdorf und dem Parkplatz am Bockwitzer See gebe es Voraussetzungen dafür, „dass verstärkt Besucher den Bockwitzer See frequentieren“.

Der Beschluss war im Stadtrat allerdings nicht auf vollständige Gegenliebe gestoßen Lutz Lettau (Linken-Fraktion) erklärte, er sei dagegen, dass am Bockwitzer See am Ende eine Bockwurstbude stünde. Auch SPD-Stadtrat Klaus Sachse lehnte den Vorstoß ab. Sein Fraktionskollege Günter Kolbusa widersprach. „Es steckt weit mehr dahinter als eine Bockwurstbude.“ Borna sei als Stadt von fünf Seen umgeben, „andere wären begeistert, wenn sie das hätten“.

Kolbusa erinnerte an einen Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 2012, mit dem Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) beauftragt worden war, sich um die Erschließung des Bockwitzer Sees zu kümmern. Das sei aber nicht passiert. Luedtke verwies darauf, dass es sich dabei um ein komplexes Thema handle. „Dort brauchen wir für jede Toilette eine Baugenehmigung.“

Von Nikos Natsidis

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