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Borna Brennendes Silo in Großstolpen
Region Borna Brennendes Silo in Großstolpen
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16:27 04.07.2010
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. Es war mit mehr als tausend Altreifen abgedeckt, die allesamt vernichtet wurden. Das Agrarunternehmen spricht von einem Sachschaden in Höhe von 5000 bis 10 000 Euro, heißt es gestern aus der Polizeidirektion Westsachsen. Es sei von Brandstiftung auszugehen. Im Einsatz waren 50 Feuerwehrkameraden mit 13 Fahrzeugen, meldet Feuerwehrsprecher Mike Köhler.

Gegen 0.30 Uhr wurden die Feuerwehren Großstolpen und Groitzsch als Erste an den Einsatzort nach Großstolpen gerufen. Als das ganze Ausmaß des Brandes bekannt wurde, rückten die Ortsfeuerwehren Gatzen, Michelwitz, Hohendorf, Berndorf und Pödelwitz ebenfalls zur Unterstützung an, so Köhler weiter. Darüber hinaus forderten die Einsatzkräfte das Feuerwehrtechnische Zentrum mit dem Wechsellader und 2000 Liter Schaum an, um genügend Mittel zur Brandbekämpfung zu haben. Des Weiteren unterstützte der 1. Stellvertretende Kreisbrandmeister, Hans-Jürgen Kretzschmar, die Einsatzleitung vor Ort.

Anfangs waren fünf Rohre im Einsatz, welche das Lager kühlten, um dann gezielt mit Schaum zu löschen beziehungsweise zu ersticken. Durch die starke Rauchentwicklung, die bis in eine Entfernung von 30 Kilometern zu sehen war, entschied die Einsatzleitung, den Gerätewagen Messtechnik aus Elstertrebnitz anzufordern. Dieser führte im Umkreis von 20 Kilometern Schadstoffmessungen in der Luft durch. Dabei wurden keine gefährlichen Gase festgestellt, heißt es aus der Polizeidirektion auf Anfrage unserer Zeitung.

Gegen 4 Uhr war das Lager der Agross Großstrolpen soweit abgekühlt, dass die Brandschützer massiv Schaum einsetzen konnten. Bis 8.30 Uhr zogen sich die Löscharbeiten hin. Knapp zwei Stunden später schrillten erneut die Piepser der Kameraden. Mehrere Glutnester galt es nun zu löschen. Mittels Radlader wurden die Glutnester auseinander gezogen und abgelöscht. Das zog sich bis 14 Uhr hin. Im Einsatz waren insgesamt 13 Fahrzeuge sowie 50 Einsatzkräfte.

Gegen 19 Uhr wurde erneut Alarm für die Groitzscher Drehleitergruppe ausgelöst. In Böhlen sollte es ein Wohnungsbrand geben. Glücklicherweise konnte der Einsatz unterwegs abgebrochen werden, da das Feuer bereits gelöscht wurde. Kathrin Haase

Kathrin Haase

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