Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Brücke in Wyhra erneuert: Oberscharbach kann wieder ungehindert fließen
Region Borna Brücke in Wyhra erneuert: Oberscharbach kann wieder ungehindert fließen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:37 19.10.2015
Ortschafts-Chefin Brigitte Beyer (r.) steht mit Stadträtin Brigitta Ast auf dem Brückenbauwerk in Wyhra. Es hat einen Durchlass für den Oberschlarbach. Quelle: Jens Paul Taubert
Borna/Wyhra

In diesem Zusammenhang ist die Brücke erneuert worden. Das Betonteil ist fertig montiert und ein neuer Straßenbelag aufgebracht worden. Bis Ende November soll ein Geländer angebracht werden. Deshalb bleibt der Ringweg den Aussagen der Stadtverwaltung zufolge auch noch gesperrt.

Wie Ortschaftsratsvorsitzende Brigitte Beyer (CDU) sagte, seien die Baumaßnahme überfällig gewesen. "Bereits während des Jahrhunderthochwassers war Wyhra überflutet worden", sagte sie. Weil die Rohre, die dem Bach unter der Kreisstraße und unter dem Ringweg versottet waren, habe der Oberschlarbach nicht in die Wyhra abfließen können.

Die Tragödie habe sich 2013 wiederholt. "Wyhra war von drei Seiten abgeschnitten", erinnerte sich Beyer. Als Soforthilfe hätten Hilfskräfte den Ringweg aufgerissen, damit der Bach abfließen konnte. Mit einem Durchlass von 1,20 Meter sei die Gefahr an der Stelle des Ringweges jetzt gebannt. "Wir sind dankbar, dass die Maßnahme jetzt durchgeführt wurde", räumte Brigitta Ast, Stadträtin in Borna (Freie Wähler Borna/Bürger für Borna) und Bewohnerin von Wyhra ein.

Es bleibe jedoch auch ein wenig Enttäuschung bestehen, weil der Durchlass durch die Kreisstraße nicht saniert und erweitert werden konnte. "An dieser Stelle trifft der Oberschlarbach weiterhin auf ein Nadelöhr", so Ast weiter. Trotz der Trockenheit in diesem Jahr stünde der Pegel des Baches bereits in der Hälfte der Abflussrohre. So würde der Effekt der Maßnahme im Ringweg verpuffen. "Alles, was davor liegt, ist nicht gemacht worden", bedauerte die Stadträtin. Sie hätte eine bessere Koordination der Baustellen empfohlen.

Außerdem halte sie es für erforderlich, dass der Bachlauf regelmäßig entkrautet oder entschlammt werden. "Erst dann ist ein ungehinderter Abfluss möglich", sagte Ast. Bislang würde ein Landwirtschaftsbetrieb einen Teil der Pflege übernehmen. Bei einem Gewässer zweiter Ordnung, wie es der Oberschlarbach ist, sei das ihrer Auffassung nach aber Aufgabe der Kommune.

 

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Freistaat Sachsen hat am Freitag die Weichen für die energetische Sanierung der Turnhalle in Borna-Ost gestellt. Mit der Übergabe des Fördermittelbescheides signalisierte Markus Ulbig (CDU), Staatsminister des Innern, die Bereitschaft des Landes, sich an der Maßnahme mit 650.000 Euro zu beteiligen.

19.10.2015

Der 21. Oktober genießt bei Cineasten Kultstatus. In Teil zwei von Robert Zemeckis Kulttrilogie "Zurück in die Zukunft" reisen Marty McFly (Michael J-Fox), Jennifer Parker (Elisabeth Sue) und Doc Brown (Christopher Lloyd), die Protagonisten des Films, ins Jahr 2015 und kommen am 21. Oktober im kalifornischen Hill Valley an.

16.10.2015

Rund um das Industriegebiet Böhlen-Lippendorf sorgen Pläne für ein Klärschlammzwischenlager für Besorgnis. Das Unternehmen LAV Markranstädt (Landwirtschaftliches Verarbeitungszentrum) hat die Bürgerkontaktgruppe für den Industriestandort über entsprechende Pläne auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage des Altkraftwerkes Lippendorf informiert.

14.10.2015