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Brücke kommt weg – Radweg von Borna nach Grimma wird wieder möglich

Warten auf Frohburger Beschluss Brücke kommt weg – Radweg von Borna nach Grimma wird wieder möglich

Die Chancen für den Bau einer durchgängigen Radverbunding zwischen Borna und Grimma sind wieder gestiegen. Der Grund: Es könnte gelungen sein, eine Barriere aus dem weg zu schaffen.

Freie Fahrt für Radler: Ein durchgängiger Radweg zwischen Borna und Grimma scheint inzwischen wieder im Bereich des Möglichen zu liegen.

Quelle: André Kempner

Borna/Grimma. Die Chancen für den Bau einer durchgängigen Radverbindung zwischen Borna und Grimma sind wieder gestiegen. Der Grund: Es könnte gelungen sein, eine Barriere aus dem Weg zu schaffen, die bisher speziell die positive Grundeinstellung der Verantwortlichen in Frohburg zu dem Projekt verhindert hat, an der der Bau des symbolträchtigen Radweges zunächst gescheitert war.

Konkret handelt es sich um eine Brücke auf der Gemarkung Frohburg, deren Unterhaltung die Stadt Frohburg bislang davon abhielt, die entsprechende Wartung für den Radweg zu übernehmen, so Landrat Henry Graichen (CDU). Der Kreischef zeigt sich optimistisch, das Problem zu lösen.

An sich hatte bereits Graichens Vorgänger Gerhard Gey (CDU) die Verbindung einweihen wollen. 900 Meter des Radweges sollen durch den Frohburger Ortsteil Flößberg führen. Deren Unterhaltung, für die nach Rechtslage auch die Kommune zuständig ist, erschien dem Frohburger Stadtrat allerdings zu teuer.

In der Konsequenz eines Gesprächs mit dem Frohburger Bürgermeister Wolfgang Hiensch (Bürgergemeinschaft unabhängige Wähler) sei der Frohburger Rathauschef aber bereit, seinen Stadträten einen neuen Vorschlag zur Beschlussfassung zu unterbreiten, so Graichen: Den Abriss einer Brücke, die bisher Bestandteil der neuen Trasse für Pedalritter sein sollte und die nun vom Landkreis, der den Radweg baut, abgerissen wird. Die Entscheidung über das weitere Vorgehen liege nun bei den Frohburger Stadträten.

Für die Radfahrer sei der Abriss kein Problem, so Graichen, weil Radler die Stelle auch alternativ passieren könnten. Die verbleibenden Unterhaltskosten, so Graichen, halte Hiensch mit Blick auf die Belastungsgrenzen seiner Kommune für erträglich und wolle sich deshalb entsprechend gegenüber den Frohburger Stadträten positionieren.

Der Radweg von Borna nach Grimma habe eine große Bedeutung als Querverbindung vom Elsterradweg zum Mulderadweg, einer regional bedeutsamen Route. Von dort aus sei in der Perspektive auch eine Radwegverbindung zum Elberadweg als internationaler Fahrradstraße denkbar.

Bis die Brücke in Flößberg weggerissen wird, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen. Immerhin, so Landrat Graichen, müssten die Planungen entsprechend aktualisiert werden. Mit den Arbeiten könne deshalb frühestens im nächsten Jahr begonnen werden.

Von Nikos Natsidis

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