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Bürgerinitiative: Kein Strafvollzug am Hainer See

Bürgerinitiative: Kein Strafvollzug am Hainer See

Gegen die Ansiedelung des Strafvollzuges in freien Formen durch den Verein Seehaus am Nordufer des Hainer Sees macht jetzt eine Bürgerinitiative mobil. Der Neukieritzscher Bürgermeister Henry Graichen (CDU) erhielt ein Positionspapier mit Forderungen, das auch dem Gemeinderat von Neukieritzsch sowie Ortschaftsräten und den anderen Anliegerkommunen an den Witznitzer Seen zugestellt wurde.

Kahnsdorf. Außerdem wurde Landtagsabgeordneter Georg-Ludwig von Breitenbuch (CDU) angeschrieben. Gleichzeitig unterstreicht die Bürgerinitiative ihre Ablehnung des Vorhabens mit einer Plakataktion und mit Postkarten.

In dem Schreiben wird die Forderung aufgemacht, das laufende Baurechtsverfahren zu stoppen, das gegenwärtig beim Planungsverband Witznitzer Seen läuft (die LVZ berichtete). Im nächsten Schritt müssen dort die rund 100 privaten Einsprüche gegen die Änderung des Bebauungsplanes für das Seehaus abgewogen werden. Ein Termin dafür steht noch nicht fest.

Der Verein Seehaus, der am Hainer See jugendliche Strafgefangene in familiengeführten Wohngruppen betreuen will, möchte eine Wohnanlage für bis zu sechs Gruppen und insgesamt 42 Strafgefangenen errichten. "Eine Integration in dieser Dimension ist in unseren Augen durch unser Gemeinwesen nicht zu leisten", heißt es in Papier der Bürgerinitiative. Gefordert wird die Begrenzung des Projektes auf maximal zwölf Personen. Außerdem will die Bürgerinitiative ein Sicherheitskonzept der Gemeinde und Vorschläge der Gemeindeverwaltung, "wie der Wertverlust der Grundstücke kompensiert werden kann." Womit offenkundig vorrangig die Seegrundstücke in der Lagune Kahnsdorf gemeint sind.

Unklar war zunächst, wer konkret hinter der Bürgerinitiative steckt, auf dem Schreiben waren nur einige kaum lesbare Unterschriften zu sehen. Absender der Schreiben war der Neukieritzscher Arzt Marcus Winter. Der wollte nicht als Sprecher auftreten, sagte aber, dass die vorerst kleine Gruppe im Wesentlichen aus Eigentümern von Lagunen-Grundstücken bestehe.

Neukieritzschs Bürgermeister Henry Graichen hat mittlerweile die Namen und Adressen der Unterzeichner erhalten und will diese jetzt zum Gespräch einladen. An der für den 23. Februar geplanten Runde sollen auch Gemeinderäte und Seehaus-Vorstand Tobias Merckle teilnehmen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.02.2015
André Neumann

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