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Borna Bürgermeisterwahlen in der Region Borna
Region Borna Bürgermeisterwahlen in der Region Borna
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23:10 07.06.2015
Allen Grund zum Anstoßen: Henry Graichen (2.v.l.) feiert mit Gerhard und Katharina Landgraf, Georg-Ludwig von Breitenbuch und Jens Hennig (v.l.) den Wahlerfolg. Quelle: Jens Paul Taubert
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Borna

Am Ende kam der Wunschnachfolger von Amtsinhaber Gerhard Gey (CDU) - der Ende Juli nach 25 Jahren aus seinem Amt ausscheidet - auf 64,3 Prozent. Bei den Bürgermeisterwahlen in der Region kommt es in Böhlen, Geithain, Neukieritzsch und Borna zu einem zweiten Wahlgang am 28. Juni. Zu einem Wahlkrimi kam es in Borna: Simone Luedtke (44, Die Linke) verfehlte ihren Wiedereinzug ins Bornaer Rathaus um genau eine Stimme. Auch nach einer zweiten Auszählung der Wahlzettel änderte sich an diesem Ergebnis nichts. So dass der aussichtsreichste Luedtke-Herausforderer Sebastian Stieler (26, CDU/BfB/FW) eine zweite Chance bekommen wird. Er holte 36,4 Prozent der Stimmen. Sören Uhle (SPD) 10,7 und Torsten Reitter (AfD) 4,7 Prozent. Uhle und Stieler wollen nun in ihren Parteien entscheiden, ob ein zweiter Wahlgang für sie überhaupt in Frage kommt, erklärten sie am Abend.

Der designierte Landrat Graichen, der den Wahlabend in der Neukieritzscher Park-Arena erlebte, war vom Wahlergebnis beeindruckt. Er habe die Stimmung im Landkreis nicht richtig einschätzen können - ganz im Gegensatz zu seinen Erfahrungen als Bürgermeister, "wo ich immer ein Gefühl für die Stimmung hatte". Nachdem die Ergebnisse der großen Städte eintrafen, sei ihm klar geworden, "dass wir keinen zweiten Wahlgang brauchen".

Stange (17,6 Prozent) erklärte, die Wähler hätten sich für einen Bürgermeister als Landrat entschieden. Er sei enttäuscht, dass der Abstand zum Wahlsieger so groß ist. Für den neuen Kreischef sei das Ergebnis eine Vertrauensvorschuss, der so nicht gerechtfertigt sei. SPD-Kandidat Weise (11,6 Prozent) sagte, das Ergebnis entspreche seinen Erwartungen, "auch wenn ich mir mehr gewünscht hätte". Ihm habe die Bekanntheit gefehlt. Es sei ihm aber bereits vorher klar gewesen, dass es in einem CDU-geprägten Landkreis sehr schwer sei, so der 30-Jährige weiter. Schmidt (6,5 Prozent), Grünen-Stadtrat in Brandis, zeigte sich erfreut. Es sei deutlich geworden, "dass wir eine sehr starke grüne Basis haben".

Sachsenweit triumphierte die CDU bei den Landratswahlen: In allen Kreisen siegten ihre Kandidaten bereits im ersten Anlauf. Ein Debakel erlebte die Union dagegen bei der OBM-Wahl in Dresden: CDU-Innenminister Markus Ulbig wurde hier nur abgeschlagener Dritter und tritt zum zweiten Wahlgang am 28. Juni nicht mehr an. Vorn liegt hier Eva-Maria Stange (SPD), knapp vor FDP-Mann Dirk Hilbert. © Seiten 5 und 25

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 08.06.2015
Thomas Lieb und Nikos Natsidis

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