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Borna CDU will Bus-Shuttle zum Regiser Freibad
Region Borna CDU will Bus-Shuttle zum Regiser Freibad
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17:05 19.05.2015

Die CDU hatte sich bereits 2011 für einen Bus-Shuttle eingesetzt, war mit ihrem damaligen Vorstoß aber an den Fristen im Stadtrat gescheitert (die LVZ berichtete). Das Thema soll im Juli im Stadtrat behandelt werden.

Die CDU begrüße die Initiative zur Errichtung "einer sommerlichen Bademöglichkeit im Stadtgebiet von Borna", heißt es in der Begründung des Beschlssantrages. Allerdings sei klar, dass es damit in diesem Jahr nichts werde. Um aber allen Bürgern, vor allem Kindern und Jugendlichen den kostengünstigen und sicheren Besuch eines Freibads zumindest während der Sommerferien im Juli und August zu ermöglichen, soll zwischen Borna und Regis ein Bus-Shuttle eingerichtet werden. Eine Idee, die nicht ganz neu ist, mit der die CDU-Frraktion aber vor zwei Jahren gescheitert war. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) hatte damals erklärt, um den Antrag ordnungsgemäß behandeln zu können, müssten entsprechende Fristen eingehalten werden, und die CDU-Fraktion habe ihren Antrag seinerzeit zu spät eingereicht. Die Folge war, dass der Antrag auf Einrichtung eines Shuttlebus-Verkehrs erst am 25. August 2011 behandelt werden sollte und damit gegenstandslos geworden war.

Jetzt schlägt Wübbeke für seine Fraktion vor, einen Bus jeweils vormittags und nachmuttags nach Regis und wieder zurück fahren zu lassen. Haltestellen und Abfahrtszeiten müssten so abgestimmt werden und auch mit dem öffentlichen Nahverkehr koordiniert werden, dass jedermann die Möglichkeit habe, mit den Stadtbuslinien den Bus-Shuttle zu erreichen.

Die Anfrage der CDU-Frakton bei einem Nahverkehrsunternehmen habe ergeben, dass ein Bus mit 45 Sitzplätzen, der zweimal täglich von Borna zum Regiser Freibad fährt und dabei auch die südliche wie die nördlichen Bornaer Ortsteile tangiert, pro Einsatz etwa 400 Euro an Kosten veursachen würde. Das bedeute, dass bei einem sechswöchigen Einsatz an jeweils fünf Wochentagen Gesamtkosten von 12 000 Euro zusammenkämen. Die müssten bei der Auftstellung des Haushalts für dieses Jahr berücksichtigt werden, so Wübbeke weiter.

Oberbürgermeisterin Luedtke erklärte, sie werde den CDU-Antrag auf die Tagesordnung der Stadtratssitzung im Juli setzen. Das wäre dessen übernächste Sitzung. Das sei so zwar kommunalgesetzlich nicht zwingend, "aber das mache ich mit allen Anträgen so". Was den Inhalt des CDU-Vorstoßes anbelangt, "da muss mir die CDU sagen, wo das Geld dafür herkommen soll". Und weiter: "Dann können wir darüber reden." © Standpunkt Seite 25

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.05.2013

Nikos Natsidis

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