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Borna Chemie-Sieg mit großem Polizeiaufgebot
Region Borna Chemie-Sieg mit großem Polizeiaufgebot
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15:35 19.05.2015
Chemie-Torwart Robert Sträter wird in der zweiten Spielhälfte nur selten ernsthaft von den Bad Lausicker Gastgebern gefordert. Quelle: Thomas Kube

Der Laune der Gäste kam naturgemäß die schnelle Führung ihrer Elf entgegen, denn nachdem FC-Hüter Janko Schötzke den Ball zu kurz abwehrte und Stefan Fliegner zum 1. Eckball klären musste, setzte diese Eingabe der lange Heyse an die Querlatte, die zurückprallende Kugel landete bei Schlüchtermann, der sich um zwei FC-Verteidiger herum wandt und Schötzke aus 16 Metern keine Chance ließ (4.).

Die Kurstädter waren sichtlich beeindruckt und fanden offensiv in der ersten Halbzeit praktisch nicht statt. Während der Gegner aggressiv aber fair jedem Ball entgegenging, fanden Zuspiele beim FC kaum die richtige Adresse. In hohem Tempo wurde jeder Ballverlust genutzt, und ab ging es Richtung Schötzke-Strafraum. Mit einer Hand lenkte Lausicks Hüter einen straffen Flachschuss um den Pfosten (30.), dann klärte Thomas Linke akrobatisch vor einem Chemie-Spieler.Beim Volleyschuss von der Strafraumgrenze ließ Wembley grüßen, doch der Assistent zeigte beim Lattenknaller sofort weiterspielen an (37.). Lausicks Torwart war zur Stelle, um einen weiteren Schuss abzuwehren, doch beim 2:0 mit dem Pausenpfiff - erneut setzte Schlüchtermann erfolgreich nach - sah er wie seine Vorderleute nicht gut aus.

Von einer Vorentscheidung wollte der FC nichts wissen und ging die zweite Halbzeit mit viel mehr Schwung und Einsatz an. Als sich Marcel Hengst auf der rechten Seite durchtankte, fanden seine Eingabe Eric Ziffert als auch Mathias Wipper, doch beide trafen die Kugel nicht richtig (51.). Zu genau nahm Hengst bei einem Freistoß aus 20 Metern Maß, der Pfosten verhinderte den schnellen Anschlusstreffer (56.). Jetzt endlich wurden viele Bälle erobert, die Gäste kamen nur noch sporadisch nach vorn, allerdings forderte Bader Schötzke zu einer weiteren Faustparade (60.). Die Kurstädter Fans forderten vehement einen Strafstoß, als Hengst zu Boden ging (67.), dann war Linke bei einem abgefälschten Schuss Zifferts zu überrascht (70.). Die größte Chance ließ allerdings Hengst kurz danach liegen. Ein Leipziger vertändelte den Ball, was Wipper zu einem Querpass in die Mitte des Strafraumes nutzen konnte. Eigentlich hätte Marcel den Hüter fragen können, wohin willst du ihn haben, doch zum Entsetzen aller schoss er deutlich über das Chemie-Tor (77.).

In den letzten zehn Spielminuten setzen die Gäste in das Anrennen der Lausicker nicht weniger als vier Konter, die jeweils damit endeten, dass entweder Schötzke souverän gegen Schlüchtermann (81.) und Reich (86.) klären konnte, beim Pfostenknaller des zweifachen Torschützen hatte er auch das Glück des Tüchtigen (82.).

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.10.2013

Weiske, Hans-Peter

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