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Borna City Beach: Sand darf doch abgeholt werden
Region Borna City Beach: Sand darf doch abgeholt werden
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04:42 30.08.2018
Der Sand, aus dem die jungen Nachwuchsarchitekten Meisterwerke gebaut haben, kann nun abgeholt werden. Vorher aber gratulieren Marko Nickel (li.) und Jan Czinkewitz den Siegern des Kleckerburgenwettbewerbs. Quelle: privat
Borna

Erst sollte der Sand liegenbleiben, jetzt kann er doch abgeholt werden. Widersprüchlich waren zunächst die Meldungen, was mit den 900 Tonnen Sand vom Borna City Beach geschehen soll. Nun steht fest: Eltern, Kindergärten, Baufirmen, Kleingärtner können mit Schaufeln und Baggern auf dem Areal am Breiten Teich anrücken und mitnehmen, was in Hänger, Schubkarre und Lastwagen passt.

Sand sollte zunächst liegen bleiben

Als die Städtischen Werke (SWB) und die Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft (BWS), die beiden Organisatoren der Strand- und Urlaubswoche, die 900 Tonnen auf dem Gelände ankarren ließen, hieß es zunächst, der Sand solle anschließend liegen bleiben. Kein Wunder also, dass viele Volleyballer und Partygäste die leise Hoffnung hegten, das Areal könne dauerhaft zum Urlaubsparadies werden – mit Volleyballplätzen, Raum zum Toben, Buddeln und zum Entspannen.

Nun die Kehrtwende: Der Sand muss doch weg. Während es von Seiten der SWB hieß, die Stadt habe gefordert, das Areal wieder so vorfinden zu wollen wie vor der City-Beach-Woche, war im Rathaus gestern keine Auskunft zu bekommen.

Ausschuss noch ohne Ergebnisse

Was mit dem Gelände in Zukunft geschehen soll, bleibt damit noch immer unklar. Zwar war vor mittlerweile einem Jahr ein Ausschuss eingesetzt worden, der sich um die Entwicklung des Areals kümmern sollte, doch dieser tagte das erste Mal im April – also erst ein halbes Jahr nach Gründung – und seitdem noch dreimal. Ergebnisse liegen noch immer nicht vor.

Und so, wie sich die Situation derzeit ausnimmt, bleibt das auch in den kommenden Monaten so. „Wir sind noch in der Ideenfindung“, sagte ein Mitglied des Ausschusses. Wie die LVZ berichtete, hatte das Gremium schon mit Beginn seiner Arbeit erklärt, zahlreiche wünschenswerte Nutzungsmöglichkeiten ausschließen zu müssen – weil das Gelände im Hochwassergebiet liege.

Auch nächstes Jahr wieder City Beach

Eines aber bleibt – zumindest vorerst – klar: Auch im nächsten Jahr soll der City Beach wieder am Breiten Teich stattfinden. „Das Ereignis ist weit über Borna hinaus bekannt und bleibt erhalten“, verspricht Marko Nickel von den Stadtwerken. Dieser hatte am Dienstagabend gemeinsam mit Jan Czinkewitz, Geschäftsführer der BWS, noch eine besondere Aufgabe: Beide kürten die Sieger des diesjährigen Kleckerburgenwettbewerbs. Platz eins belegten die Nachwuchsarchitekten Maya und Klara vor Jamie, Collin, Anni und Nelly.

Von Julia Tonne

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