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Borna Country und Songs der 50er live beim Kneipenfest in Groitzsch
Region Borna Country und Songs der 50er live beim Kneipenfest in Groitzsch
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00:19 13.09.2017
Im „Weißen Ross“ spielen „The Blackbirds“ Live-Musik der 50er Jahre. Quelle: René Beuckert
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Groitzsch

Die Groitzscher machten am Freitag die Nacht zum Tag: Zum vierten Mal feierten sie ihr Kneipenfest. Viele Einheimische und Gäste nutzten die Gelegenheit, bei Musik und Unterhaltung in Gesellschaft einen schönen Abend zu verleben.

Jede der beteiligten Gastwirtschaften hatte sich auf ihre Weise auf das Event vorbereitet. Wurde im „Weißen Ross“ Livemusik der 50er Jahre geboten, legte in der Gaststätte „Lindeneck“ DJ Lutz Brause die Platten auf, deren Musik in Wirklichkeit, ganz modern, vom Rechner kam. In der unmittelbarer Nachbarschaft erfreuten die Spielleute die Besucher zu jeder vollen Stunde mit einem Ständchen und im Museumshof in der Albin-Jahn-Gasse war Sängerin Mary aus Borna zu hören.

Heidrun Friedrich und Marlies Koch kamen mit weiteren Frauen gerade vom Museumshof und hatten auf ihrer Kneipentour das „Weiße Ross“ als nächstes im Visier. „Ich finde das eine schöne Gelegenheit, gemeinsam etwas zu unternehmen“, sagte Marlies Koch. Die Atmosphäre sei an jedem Veranstaltungsort anders. „Es ist nicht nur die Gemeinschaft, vielmehr sind es die Begegnungen mit anderen Besuchern und die Gespräche, die uns gefallen“, meinte Heidrun Friedrich. Alle waren sich einig, dass das einmal jährlich stattfindende Kneipenfest eine echte Bereicherung für die Stadt ist.

Das „Weiße Ross“ hatte sich gut auf das Event vorbereitet. Nicht nur drinnen, wo die Band „The Blackbirds“ Live-Musik der 50er Jahre spielte, auch draußen gab es Sitzgelegenheiten und Platz zum Tanzen. „Seit Bestehen des Kneipenfestes verbringen viele Groitzscher in Gesellschaft diesen Abend. Besonders die live gespielte Musik kommt bei den Gästen gut an“, stellte Gastwirt Michael Alexander fest.

Wenn DJ Lutz Brause in der „Lindenklause“ die Regler aufdreht, kann er sich des regen Besucherzuspruchs gewiss sein. „Ich kann spontan meine Musik den Wünschen der Gäste anpassen“, meinte der DJ. Das Publikum an diesem Abend wechsle ständig. Mal seien es junge Leute, die einkehren, dann kommen Gäste reiferen Alters oder das Publikum ist gemischt.

Für die Kneipentour luden die Spielleute in ihr Vereinshaus in der Altenburger Straße ein, das sie kurzerhand „Zum durstigen Spielmann“ umbenannten. „Unsere stündlich vor dem Vereinshaus gespielte Musik ist weithin zu hören und lockt daher viele Besucher an. Die Mitglieder stehen hinter diesem Projekt, das ein Ort der Begegnung ist“, sagte Florian Krumbholz.

Thomas Spillner (r.) spielt mit Verstärkung Country im Wirtshaus „Zur Schmiede“. Quelle: René Beuckert

Im Wirtshaus „Zur Schmiede“ erklang Country. Besucher Thomas Plobner war extra deswegen eingekehrt: „Mir gefällt die Musik!“

Auf dem Platz vor dem Museumshof „Turmklause“ warteten etwa 200 Portionen Kesselgulasch aus der Feldküche und weitere kulinarische Köstlichkeiten auf die hungrigen Gäste. „Das Publikum reicht von jungen Leuten bis Senioren, die neben Musik hören genauso gern miteinander ins Gespräch kommen“, stellte Feldküchenkoch Christian Haubold fest. Und die sich hungrig auf seinen Gulasch stürzten.

Von René Beuckert

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