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Borna Dank an langjährige Kameraden
Region Borna Dank an langjährige Kameraden
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20:53 20.11.2011
Geehrte Kameraden. Quelle: André Kempner
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Markkleeberg

„Sie übernehmen Pflichtaufgaben der Kommunen. Das kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden", sagte Markkleebergs Stadtoberhaupt Bernd Klose (SPD). Er rechnete vor, dass bei allen, die für 25 oder 40 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden, die geleisteten Arbeitsstunden in die Tausende gehen.

Auch Landrat Gerhard Gey (CDU) dankte den Anwesenden. „Welch hoher Stellenwert Ihr Ehrenamt für den Kreis besitzt, ist allen bewusst. Ohne Ihr Engagement würde unsere Gesellschaft gar nicht funktionieren." Auch auf die Umbrüche der vergangenen Jahre verwies Gey. „Ich bin froh, dass die beiden ehemaligen Feuerwehrverbände zusammengefunden haben. Mit einem einzigen Ansprechpartner lässt sich die Zusammenarbeit noch besser gestalten." Aber auch die Probleme ließ Gey nicht außen vor: von Nachwuchssorgen, über die ihm immer wieder berichtet werde, bis zur Reorganisation des Katastrophenschutzes reichen diese. Denn durch die Aussetzung der Wehrpflicht fehle es an Helfern. „Sie haben deutliche Lücken hinterlassen", so Gey.

Insgesamt drei Hilfsorganisationen - Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter-Samariter-Bund und Johanniter-Unfall-Hilfe - engagieren sich im Landkreis im Katastrophenschutz. Auch die im Kreis relativ neue Einrichtung des Kriseninterventionsteams habe schon sehr gute Dienste geleistet, so Gey.

Von der Tierrettung, über technische Hilfeleistungen bis zur Brandbekämpfung reichen die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr. „Insgesamt haben Sie allein in diesem Jahr die beeindruckende Zahl von 2267 Einsätzen geleistet", sagte der Landrat. Insgesamt arbeiten 3334 aktive Einsatzkräfte in 37 Gemeinde- und 157 Ortsfeuerwehren. Hinzu kommen 1614 Mitglieder in den Alters- und Ehrenabteilungen.

Neben den verschiedenen Aufgaben, die die Kameraden in den vergangenen Monaten übernommen haben, hob Gey besonders den Einsatz beim Bahnunfall im September in Lauterbach hervor. Dort hatten 340 Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bahn, Polizei und Notfallseelsorge vorbildlich zusammengearbeitet.

Auf die Bedeutung der Feuerwehrtechnischen Zentren in Trebsen und Borna verwies der Landrat die Feuerwehrleute ebenfalls. Der Kreis habe fünf Millionen Euro in die Zentren gesteckt. Gey hob die Vorteile der Paketlösung „Alles aus einer Hand" hervor. So könne eine ständige Einsatzbereitschaft und der Nachschub von Einsatzmaterial sichergestellt werden. „Wir müssen weiter an der Effizienz arbeiten, aber durch die Nutzung privater Anbieter wird die Paketlösung in Frage gestellt", so Gey, der an die Feuerwehrleute appellierte, die Zentren mehr zu nutzen.

Kerstin Leppich

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