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Den Spuren des Reformators gefolgt

Den Spuren des Reformators gefolgt

Er war einer der Höhepunkte des Lutherfestes: der Lutherlauf und die Lutherwanderung. Dazu setzten sich am Sonnabend 62 Läufer und 130 Wanderer an der Altenburger Bartholomäikirche Richtung Borna in Bewegung - auf der Strecke von 22 Kilometern, die einst schon Martin Luther zurücklegte.

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Geschafft und glücklich am Ziel: Lutherläufer und Lutherwanderer genießen den Augenblick nach Ankunft an der Stadtkirche am Martin-Luther-Platz und halten Urkunden in die Höhe, die ihnen die Teilnahme bescheinigen.

Quelle: Nicole RathgeScholz

Borna. Beide Strecken konnten auch verkürzt absolviert werden. Dafür entschieden sich Margitta Kahl und ihre Bekannten aus Neukirchen. "Wir sind 16 Kilometer gewandert und sind begeistert, wie abwechslungsreich die Strecke ist." Für die Wanderer gab es auch kulturelle Höhepunkte. "Wir uns die Papiermühle in Fockendorf angeschaut." Außerdem wurden die Wanderer an der thüringisch-sächsischen Landesgrenze von Museumsleiterin Gabriele Kämpfner als Georg Spalatin begrüßt. In der Neuholländermühle in Wyhra gab es für die Wanderer Kaffee und Kuchen für die letzte Etappe bis Borna.

Der Leipziger Ulrich Rohland gehörte ebenfalls zu den Wanderern. "Vor allem Pahna war sehr interessant", freute er sich und genehmigte sich ein Stück Streuselkuchen. Die Wanderer erhielten auf Wunsch ebenfalls wie die Läufer ein T-Shirts. Zu denen, die die Versorgungsofferten in der Wyhraer Mühle nutzten, zählte die Wandergruppe "Sonnenwinkel" aus Leipzig. "Die Betreuung unterwegs ist vorzüglich", sagte Karin Bläsche, eine von zwölf Wanderfreunden, die sich jeden Sonnabend auf den Weg machen.

Während ein Großteil der Wanderer noch in der Wyhraer Mühle saß, kam der erste Lutherläufer exakt 15.07 Uhr an der Stadtkirche an. Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke): "Er war schneller als der erste Läufer im vergangenen Jahr, der acht Minuten länger gebraucht hat." Ulrike Karthe aus Leipzig mit der These 29 auf dem Rücken war eine der ersten am Ziel. Sie war vor Jahresfrist noch von Altenburg nach Borna gewandert, bevor sie sich nun zum Lauf entschloss. Marion Maron, Geschäftsführer der Städtischen Werke Borna (SWB) und leidenschaftlicher Läufer, nahm am Lutherlauf teil. "In meiner Freizeit laufe ich auch gern. Aber die Strecke war doch etwas hügeliger als ich dachte", sagte er am Ziel nahm einen großen Schluck Wasser.

Karsten Hornig hat sich bisher keinen der drei Lutherläufe entgehen lassen. Für ihn nicht nur eine sportliche Herausforderung und Trainingseinheit. "Es ist eine schöne Landschaft und bereits eine Tradition. So wird die Verbindung von Altenburg und Borna immer wieder ins Gedächtnis gerufen, und das finde ich eine gute Idee", sagte der Altenburger, der die 22 Kilometer nach zwei Stunden und einer Minute hinter sich gebracht hatte.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.09.2014

Nicole Rathge-Scholz

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