Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Borna Denkanstöße für die Wyhra
Region Borna Denkanstöße für die Wyhra
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:29 19.05.2015
Meist fließt die Wyhra - hier in Borna - unbemerkt dahin. Eine Studie soll helfen, den Fluss erlebbarer zu machen. Quelle: Thomas Kube

Geschweige denn, dass sich ein Lokal am plätschernden Wasser findet. Ihr Schattendasein muss jedoch nicht auf Dauer sein. Um die Wyhra erlebbarer zu machen, hat das Kommunale Forum Südraum Leipzig eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die jetzt konkrete Formen annimmt. Den Auftrag für die Studie hatte die Station C23 aus Leipzig, eine Architekten- und Landschaftsarchitekten-Firma, erhalten.

Von Kohren-Sahlis bis zur Mündung ist die Wyhra im ersten Schritt analysiert worden. "Einzeln oder im Familienverband wurde der Flusslauf abgefahren oder abgelaufen", erläutert Steffi Raatzsch, die Geschäftsführerin des Kommunalen Forums. Unterm Strich wurden 29 Standorte herausgefiltert, für die Denkanstöße gegeben werden. Allerdings sei nicht an großartig neue Bauten gedacht, "wir befinden uns ja auch im Landschaftsschutzgebiet", so Raatzsch. Vielmehr gehe es unter anderem um die Beseitigung von Unterholz, um den Zugang zum Fluss zu erleichtern, um kleine Rastplätze für Wanderer und Radfahrer, um Informationstafeln oder Parkmöglichkeiten in der Nähe. Im Bornaer Schillerpark zum Beispiel bekomme man derzeit die Wyhra gar nicht mit, hier könne auch ein Bezug zum Fluss geschaffen werden.

In einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Firma C23, des Kommunalen Forums, des Landratsamtes, der Talsperrenverwaltung und des Fremdenverkehrsverbandes Kohrener Land, wurden die Vorschläge diskutiert. Die Teilnehmer und auch der Regionale Planungsverband werden nun darlegen, was aus ihrer Sicht geht und was nicht. "Nach der Auswertung wird herausgefiltert, welche Maßnahmen in das Konzept aufgenommen werden", erläutert Raatzsch. Das werde Anfang November sein, denn Ende November sei das Projekt abzuschließen. Das Konzept werde dann den Anrainerkommunen des Flusses in die Hand gegeben. Sie müssten im Endeffekt entscheiden, ob und welche Vorschläge sie umsetzen.

Eines zeigte die Untersuchung auch: "Die Wyhra wird kein Gewässer für Kanutouristen werden", so Raatzsch. Nur von Borna nach Großzössen und bei Frohburg gebe es Möglichkeiten, den Fluss im Boot zu erleben. Ein Ausbau des Flusslaufes in diese Richtung erscheint offenbar wenig sinnvoll.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.10.2014
Frank Prenzel

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Hecken schneiden, ein Holzhaus aufbauen, Mauern neu verputzen , sich um die Hunde kümmern. Aller vierzehn Tage bekommt das Tierheim Oelzschau viel Unterstützung von jungen Männern - es sind Häftlinge der Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen (JSA).

19.05.2015

Es gibt kaum eine Stadtratssitzung, die er verpasst. Die Bornaer Stadtpolitik ist und bleibt sein Metier und auch seine Leidenschaft und sein Lebenselixier, "auch wenn ich mich heute nicht mehr über jedes Schlagloch aufrege", sagt der frühere Bornaer Bürgermeister Lutz-Egmont Werner.

19.05.2015

Als die Trageser vor 25 Jahren ihr Fischerfest ins Leben riefen, ahnten sie nicht, dass es bis heute Bestand haben und sogar Hunderte Besucher anziehen würde. Lothar Köhler vom Feuerwehrverein erklärte, dass sie damals ganz bescheiden angefangen hätten.

19.05.2015
Anzeige