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Deutzen: Schranke verschwindet

Deutzen: Schranke verschwindet

Für den weiteren Ausbau der Staatsstraße 50 in Deutzen, bei dem der beschrankte Bahnübergang beseitigt wird, besteht jetzt Baurecht. Das teilte am Dienstag die Landesdirektion Leipzig mit.

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Die geplante Baustrecke.

Deutzen. Nach Angaben des Straßenbauamtes Leipzig sollen ab 2012 die Baufahrzeuge rollen.

„Auf Antrag des Straßenbauamtes vom 23. Februar 2010 hat die Landesdirektion den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Staatsstraße 50 im Bereich des Bahnübergangs Deutzen erlassen", informierte Behördensprecher Stefan Barton. Damit besteht Baurecht für den knapp 400 Meter langen Abschnitt.

Die Kraftfahrer werden in Zukunft keine nervenden Wartezeiten an der Schranke mehr in Kauf nehmen müssen. Die künftige Verkehrsader nutzt die Trasse der alten Kohlebahn und wird im Vergleich zum jetzigen Straßenverlauf einige Meter weiter südlich unter die Eisenbahnstrecke Leipzig-Hof hindurch geführt.

Mit dem grünen Licht von der Landesdirektion kann das Straßenbauamt die weiteren Schritte einleiten. Bis Mitte kommenden Jahres sollen die Ausführungs- und Ausschreibungsunterlagen erstellt werden, sagte Amtsleiter Rainer Förster der LVZ. Er rechnet dann im zweiten Halbjahr 2011 mit der Ausschreibung, die europaweit erfolgen wird. Nach jetzigen Planungen starten die Bauarbeiten 2012 und sind mit eineinhalb Jahren veranschlagt. Im ersten Baujahr werde der Verkehr gar nicht beeinträchtigt, erläuterte Förster. Erst danach werde es zu Einschränkungen kommen. Barton verwies darauf, dass vor dem Start unter anderem noch baubedingte Sperrpausen für den Eisenbahnverkehr abzustimmen sind. „Diese erfordern einen beachtlichen zeitlichen Vorlauf." Denn die Brücke, über die die Züge die jetzige Kohlebahntrasse queren, müsse abgebrochen und durch ein neues, 13 Meter breites Bauwerk ersetzt werden.

„Die Finanzierung ist gesichert", sagte Förster. Immerhin kostet das Projekt nach jetzigem Stand 5,1 Millionen Euro. Den Löwenanteil der Kosten, etwa 4,5 Millionen Euro, teilen sich Bund, Land und Bahn zu je einem Drittel, erklärte der Leiter des Straßenbauamtes. Im Boot seien auch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbauverwaltung (LMBV), die den Rückbau der ehemaligen Kohlebahn trage, sowie Versorgungsunternehmen.

Frank Prenzel

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