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Borna Deutzener Kulturpark: Musik der Bellbreakers weckt Erinnerungen
Region Borna Deutzener Kulturpark: Musik der Bellbreakers weckt Erinnerungen
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11:15 18.07.2016
Etwa 200 Besucher erlebten die AC/DC-Coverband „Bellbreaker“ Quelle: Foto: René Beuckert
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Deutzen

Im Deutzener Kulturpark fühlte sich am Freitagabend das Publikum beim Auftritt der AC/DC-Coverband „Bellbreaker“ in die 70er-Jahre zurückversetzt. Viele Besucher nutzten diese Möglichkeit, mit der Band hautnah in Berührung zu kommen und mit ihnen die vergangene Jugendzeit noch einmal aufleben zu lassen.

Bereits im Vorverkauf konnte der Veranstalter 100 Eintrittskarten verbuchen und an der Abendkasse wurden noch einmal so viele verkauft. „Da eine solche Veranstaltung unter freien Himmel stattfindet, entscheiden sich bei schönem Wetter viele Leute kurzfristig dem Konzert dennoch beizuwohnen“, bemerkte Martin Veit vom Deutzener Kulturpark. Zumindest zu Konzertbeginn hielt das Wetter. Das nutzte auch Familie Drommer, die sich kurzfristig für diese Veranstaltung entschied. „Ich mag die Musik aus jener Zeit, die mich an meine Jugendjahre erinnert“, verriet Martin Drommer.

Besucherin Regina Hofmann wollte den Auftritt der Coverband ebenso wenig versäumen. „Wenn die „Bellbreakers“ in der Nähe ihren Auftritt haben, wie hier in Deutzen, nutze ich die Gelegenheit mit dabei zu sein. Beim Hören der Musik werden wieder Emotionen aus meiner Jugendzeit geweckt.“ Es ist aber nicht nur die Musik, die ihr gefällt, auch der Sound und die Licht- und Toneffekte vermitteln ihr ein Lebensgefühl aus längst vergangenen Tagen.

René Sternberg wartete schon ungeduldig auf den Auftritt der Band. „Die Band habe ich schon sieben Mal bei Liveauftritten miterlebt und bin immer wieder über deren Sound überrascht, der AC/DC sehr nahe kommt“, sagte er.

Sein Tischnachbar, Thomas Heine, erinnert sich sehr gern an die Zeit der Originalband zurück. „Mit der Musik bin ich groß geworden“, erzählte er. Hauptsächlich freue es ihn, dass sein jüngster Sohn sich von der musikalischen Leidenschaft des Vaters hat anstecken lassen und nahezu alle Scheiben von AC/DC seine Sammlung bereichert.

Auch aus Ina Kuzören spricht Leidenschaft für diese Musik heraus, wenn sie sich an ihre Jugendzeit erinnert. „Damals haben wir unsere Sachen auf einer alten Nähmaschine noch selber genäht, weil es nichts Modisches zu kaufen gab.“ Es sei eine andere Zeit gewesen, sagte sie. Viele Orte verfügten über einen Saal, wo regelmäßig Discomusik gespielt wurde. Damals sei der Kontakt unter den Jugendlichen offener und ehrlicher gewesen als es jetzt üblich ist.

Der 20-jährige Robert Bontzyk aus Rostock, der selber in einer Band 80er- Jahre Musik spielt und in der Nähe zu Besuch ist, nutzte die Gunst der Stunde, das Konzert der Coverband zu erleben. „Für mich geht von der Musik der 70/80er-Jahre eine besondere Faszination aus. Wenn eine Band AC/DC-Musik gut nachspielen kann, ist das für mich ein besonderes Erlebnis“, zollte er den „Bellbreaker“ Lob.

Von René Beuckert

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