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Borna Deutzener Park hofft auf Unterstützung
Region Borna Deutzener Park hofft auf Unterstützung
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18:55 08.06.2011
Vertreter von bundesweit 500 Einrichtungen waren am Montag zum Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin. Quelle: Bundesministerium für Familie
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Deutzen/Berlin

" Beim Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin lobte das Bundesministerium die vorbildliche Arbeit aller Aktiven, zu denen auch der Verein Pro Regio gehört, der in Deutzen den Mehrgenerationenpark betreibt.

Kues empfing am Montag Vertreter der 500 Mehrgenerationenhäuser aus ganz Deutschland zum Tag der Mehrgenerationenhäuser in Berlin. Der Staatssekretär dankte den Verantwortlichen für ihr Engagement vor Ort und ermutigte die Engagierten, auch weiterhin Menschen für die Arbeit in den Häusern zu gewinnen: „Mit großem Engagement haben Sie Ihre Mehrgenerationenhäuser und damit das ganze Aktionsprogramm zu einer Erfolgsgeschichte gemacht, die auch in die Zukunft trägt."

Unter den Gästen befand sich Michael Wagner, Geschäftsführer des Vereins Pro Regio. „Es war eine hochinteressante Veranstaltung. Zentraler Schwerpunkt des Tages war die Frage zur Positionierung der Mehrgenerationenhäuser im ländlichen Raum und deswegen gerade für uns interessant", so Wagner. Der nahm zu diesem Thema an einem in den Tag integrierten Workshop teil. „Es wird auch für die Zukunft wichtig sein, Instrumente zu finden wie unsere Generationen übergreifenden Angebote im flachen Land nachhaltig wirken."

Eine - möglicherweise noch viel wichtigere - Botschaft brachte Wagner außerdem mit: „Am Montag positionierte sich das Bundesministerium erstmals positiv dazu, das Programm fortzusetzen. Was ich auch für sinnvoll halte, da die in fünf Jahren aufgebauten Strukturen jetzt auch fortgeführt werden sollen", so Wagner.

Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Aktionsprogramm läuft seit dem Jahr 2006. Aufgrund des Erfolgs des Aktionsprogramms hat sich Berlin mit Nachdruck für ein Folgeprogramm eingesetzt, das Generationen übergreifende Angebote noch stärker in den Mittelpunkt rückt. Die Bewerbungsphase für das neue Aktionsprogramm beginnt Anfang Juli 2011.

Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am Folgeprogramm teilnehmen, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden. Jedes Haus erhält - wie im bisherigen Aktionsprogramm - einen jährlichen Zuschuss von 40 000 Euro. Davon zahlt der Bund 30 000 Euro. Die weiteren 10  000 Euro sollen Land oder Kommune übernehmen. Wagner: „Da erhoffen wir uns positive Entscheidungen vom Landkreis."

Thomas Lieb

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