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Borna Die Gallier von Espenhain
Region Borna Die Gallier von Espenhain
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20:20 23.02.2012
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. Für einen Übergangszeitraum, dessen Dauer heute niemand kennt, sollen an der stark frequentierten Bundesstraße ein paar kleine Eingriffe im Sinne der Anlieger vorgenommen werden. Der Gemeindechef stellte die drei Vorentwürfe der Verkehrsplaner vor. Sie sollen noch 2012 realisiert werden, sagte er.

Punkt eins: die Einmündung an der Hugo-Joachim-Straße. Dort gibt regelmäßig Unfälle, wenn Lastwagen auf die B 95 in Richtung Borna auffahren und dabei die zweite Fahrspur mit genutzt werden muss. Mehr Platz und damit eine sichere Ausfahrt soll eine Einfädelspur schaffen, die an dieser Stelle geplant ist. Das dafür notwendige Grundstück gehört der Gemeinde. Im Zuge dieses Umbaus soll der vorhandene Fußweg, so weit nötig, zurückgebaut werden. Auch die Leitplanke soll dort wegen der besseren Sicht verschwinden. Gemeinderat Günther Emsel befürchtet, dass diese Lösung Kinder verleiten könnte und plädiert für eine Kennzeichnung oder Absperrung des plötzlich endenden Weges.

Punkt zwei: die Einmündung an der Otto-Heinig-Straße. Der Bereich soll nach den Vorstellungen der Planer aufgeweitet werden, damit Laster auf den vorhandenen Parkplatz etwas besser einfahren und auch die Ausfahrt etwas leichter möglich ist. Die Überfahrt über die Mitte wird künftig geschlossen. „Es ist nicht mehr haltbar, Richtung Leipzig über drei Spuren zu fahren", sagte Frisch und betonte, dass es andere Möglichkeiten zum Wenden gebe.

Punkt drei: die Einmündung an der Straße des Friedens: Eine Fußgängerampel soll die Situation für die Fußgänger entschärfen. Ein vordergründiges Anliegen, er sei schon öfter darauf angesprochen worden, sagte Frisch. Gleichwohl werde er die Anregung, die Rufampel auch für den Abbiegeverkehr zu schalten, mit in die nächste Beratung nehmen. Diese Maßnahmen seien für einen überschaubaren Zeitraum gedacht, beschwichtigte er, als die Zwiegespräche im Gemeindezentrum lauter wurden. Indes bleibt die Befürchtung, dass der Interimszeitraum locker zehn Jahre dauern könnte. Die Bundesstraße 95 genüge den Anforderungen einer Autobahn nicht, herrschte Einigkeit. Die A 72 müsse unbedingt zu Ende gebaut werden. „Wir müssen immer wieder in der Wunde bohren und das aufrührerische Dorf wie bei den Galliern sein", hieß es.

Saskia Grätz

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