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Borna Die Tagebau-Füchsin
Region Borna Die Tagebau-Füchsin
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16:52 21.06.2011
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. Dabei kennen sich beide schon viel länger, wie der Groitzscher gegenüber unserer Zeitung berichtet. „Das erste Mal habe ich sie im April 2010 gesehen, aber dann wieder aus den Augen verloren." Bei einer weiteren Kontrolle auf Artenschutzbelange im Frühjahr dieses Jahres im Bereich Liegendwasserhaltung des Tagebaues Peres, spazierte ihm die Füchsin erneut vor die Augen und die Kamera. Diesmal als Mutter von drei Jungen. Mit Hilfe von Schokoriegeln und Brötchen mit Zwiebelfett auf vegetarischer Basis gewann Harald Krug schnell das Vertrauen des Tieres, das stellenweise bis auf einen Meter an ihn herankam. Damit gelangen dem Naturfreund sagenhafte Film- und Fotoaufnahmen. „Sie hatte mit der Zeit überhaupt keine Scheu mehr und berschnupperte sogar mein Kamerastativ und den Wagen", freut sich Harald Krug über die seltsame Vertrautheit. Auch ihre Jungen, schätzungsweise ein Vierteljahr alt, trauten sich langsam aus ihren Verstecken und freuten sich auf die Besuche des Fremden.

Auch sonst scheint es der Fuchsfamilie im Tagebau Peres gut zu gehen. Sie lebt dort in einem kleinen Birkenwäldchen und ernährt sich hauptsächlich von Mäusen oder Fröschen. Die nächsten Ortschaften – Dorf Kieritzsch in die eine Richtung und Audigast beziehungsweise Großstorkwitz in die andere – sind weit weg, sodass kaum Gefahr besteht, dass die Wildtiere dort auf Nahrungssuche gehen.

Kathrin Haase

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