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Die Völkerschlacht in Borna

Die Völkerschlacht in Borna


Borna. Dass Leipzig und die Völkerschlacht zusammengehören, ist klar. Auch die Verbindung zu Rötha, wo alle Alliierten im Schloss ihr Hauptquartier hatten, ist belegt.

. Das weltgeschichtliche Ereignis hat aber auch mit Borna zu tun, weshalb sich das städtische Museum dieses Themas im nächsten Jahr annehmen will.

Sie waren alle Borna, Zar Alexander von Russland, Napoleon natürlich, Friedrich Wilhelm III. von Preußen und auch Gebhard Leberecht von Blücher. Der populäre Marschall, dem seine Soldaten den Beinamen „Vorwärts" gaben und den sich der englische General Arthur Wellesley Wellington in der Schlacht bei Waterloo („Ich wollte, es wäre Nacht oder die Preußen kämen.") so dringend herbeiwünschte. Sie wohnten im Blauen Hecht oder im Alten Amt, das sich dort befand, wo heute die Sparkasse ihr Domizil hat. In jedem Fall, davon ist die Leiterin des Museums, Gabriele Kämpfner, überzeugt, ist Borna ein Ort mit Bedeutung, wenn es um die Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813 geht.

Das will das Museum mit einer Schau herausstellen, die zwar erst im Jubiläumsjahr 2013 zu sehen sein soll, die aber bereits jetzt vorbereitet wird. Darin soll die Situation in der Stadt Borna vor, während und nach der Völkerschlacht gezeigt werden. So mussten die Stadtväter dem Landesherren in Dresden melden, wie viele Soldaten sich in Borna einquartiert hatten. Ein Stoffgeschäft in der Stadt hatte Verbandsmaterial für die vielen Verwundeten zu liefern. Die wurden auch in Borna gepflegt, teilweise noch zwei Jahre nach der Völkerschlacht. Auch zu Kampfhandlungen kam es auf dem heutigen Bornaer Stadtgebiet, etwa bei Gefechten in der Nähe von Gestewitz.

In jedem Fall ausreichend Stoff für eine Bornaer Ausstellung zum Thema Völkerschlacht. Zu der die Stadt bekanntlich auch als Geburtsort von Clemens Thieme, dem Erbauer des Leipziger Völkerschlachtdenkmals eine spezielle Beziehung hat. Die geplante Schau könnte, sagt die Museumsleiterin weiter, „auch einen gewissen Südraumblick ermöglichen". Und sie soll natürlich keinesfalls mit den Großveranstaltungen in Leipzig und in Rötha im Jubiläumsjahr kollidieren.

Nikos Natsidis

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