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Die Ziele der BWS

Die Ziele der BWS

Die Bornaer Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft (BWS) will sich zum „freundlichen Vermieter von nebenan" entwickeln. Dieses Ziel hat BWS-Geschäftsführer Sören Uhle jetzt ausgegeben.

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Eine Baustelle der BWS.

Quelle: Jakob Richter

Borna. Bis dahin dürfte es allerdings noch ein großes Stück Weg sein. Der größte Bornaer Vermieter hat in seinem Kernbestand derzeit einen Wohnungsleerstand von 22 Prozent.

Im letzten Jahrzehnt hat die BWS 843 Wohnungen vom Markt genommen, wie Uhle in der letzten Stadtratssitzung erläuterte. Dabei handelt es sich immerhin um eine Wohnfläche vom 43 000 Quadratmetern. Gegenwärtig verfügt die einstige Gebäudewirtschaft über 2691 Wohnungen. Mit dem Leerstand von 22 Prozent, so der BWS-Chef, „liegen wir sachsenweit im Mittelfeld, aber das ist nicht mein Anspruch". Stattdessen soll die BWS zum „Trendsetter bei Investitionen" werden. Dabei hat das Unternehmen durchaus mit Problemen zu kämpfen. Nicht nur, weil es an den Wohnungen, nach denen es eine besonders große Nachfrage gibt, fehlt. Gemeint sind Wohnungen mit Balkon und Fahrstuhl, die möglichst auch barrierefrei sein sollten. Das, so Uhle, werde mittlerweile fast schon erwartet. Vor allem aber nehme die „soziale Brisanz" in den Wohngebieten zu, was sich in Vandalismus und steigender Zerstörungswut äußert. In Borna gebe es keine homogenen Wohngebiete, was auch so bleiben soll. „Wir wollen keine Gettoisierung." Uhle regte an, die Kooperation mit den Trägern sozialer Arbeit in der Stadt zu forcieren. Und der Mann, Ende letzten Jahres vom Stadtrat zum BWS-Geschäftsführer berufen, hat auch Visionen, die durchaus konkret sind. Etwa mit Blick auf die Bahnhofstraße, eine der zentralen Achsen in der Innenstadt. Hier gebe es Entwicklungspotenzial, obwohl es sich um eine sehr lange Straße handle. Unter diesem Aspekt sind auch die Pläne zu einem Neubau in der Wettinstraße, also an einer wichtigen Stelle in der Bahnhofstraße, zu betrachten. Dort ist die Errichtung von „Premiumwohnungen" vorgesehen. Uhle sprach von Wohnungen mit Flächen von 120 bis 130 Quadratmetern, für die es durchaus Bedarf gebe. Optisch will die BWS damit ein Ausrufezeichen setzen. Auch in der Kirchstraße wird die Wohnsubstanz aufgewertet. Dort wird ein Gebäude mit Marktblick zum modernen Wohn- und Geschäftshaus umgebaut. Zudem gibt es konkrete Pläne für die Schaffung neuer Einfamilienhäuser in der Theodor-Storm-Straße. Dort hatte das Unternehmen vor Jahren Gebäude abgerissen. Die Fläche soll zum Standort von Häusern, „nicht nur für Mittelstandsfamilien, sondern auch mit hochwertigem Wohnraum" werden. Kunden werden hier Parzellen mit 800 bis 1500 Quadratmetern angeboten werden. Die Lage sei attraktiv, weil es dort eine neue Schule, die Clemens-Thieme-Grundschule gebe und die Entfernung zum Speicherbecken Witznitz nicht groß sei. Ein entsprechender Aufstellungsbeschluss könnte bereits im November vom Stadtrat gefasst werden, so der BWS-Geschäftsführer.

Nikos Natsidis

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