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Doppelhaushalt in Groitzsch beschlossen – Fallstricke beim Radwegbau

Stadtrat Doppelhaushalt in Groitzsch beschlossen – Fallstricke beim Radwegbau

Nach der Haushaltskonsolidierung 2014 hat sich die Stadt Groitzsch finanziell weiter erholt. Das geht aus dem Doppelhaushalt für 2017/18 hervor, den der Stadtrat am Donnerstag beschlossen hat.

Blick auf den Groitzscher Wasserturm, das Wahrzeichen der Schusterstadt.

Quelle: Olaf Becher

Groitzsch. Nach der Haushaltskonsolidierung 2014 hat sich die Stadt Groitzsch finanziell weiter erholt. Das geht aus dem Doppelhaushalt für 2017/18 hervor, den der Stadtrat am Donnerstag beschlossen hat. „Er ist wieder knapp gestrickt“, fasst Kämmerer Steven Weizenmann zusammen, „aber wir haben eine positive Entwicklung“. Danach gebe es keine Steuererhöhungen und die Schulden werden weiter abgebaut. Bürgermeister Maik Kunze (CDU) erwähnt Gesamtinvestitionen von 6,3 Millionen Euro.

Nur wenige Tage zuvor war ihnen der Schreck ordentlich in die Glieder gefahren, als sie vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr über eine Preiserhöhung für den Radwegbau zwischen Pödelwitz und Groitzsch erfuhren. „Die Maßnahme ist insgesamt teurer geworden und der Fördersatz hat sich verringert“, sagt Weizenmann. Damit komme auf die Kommune ein zusätzlicher Eigenmittelbedarf von 80 000 Euro zu, für den andere Vorhaben ins Jahr 2019 verschoben werden müssen. „Das ist ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Auf solche Fallstricke waren wir nicht vorbereitet.“

Eckdaten des Etats

Erträge : 12,69 Millionen Euro 2017 (2018: 11,6 Millionen)

Aufwendungen: 12,23 Millionen Euro 2017 (11,92 Millionen)

Kreisumlage : 2,3 Millionen 2017 (2,28 Millionen)

Hebesätze für die Grundsteuer A: 310 Prozent, B: 405 Prozent, Gewerbesteuer: 380 Prozent

Verschuldung: 4,02 Millionen Euro Anfang 2017 (3,32 Millionen Ende 2018, das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung von 436 Euro)

Bauinvestitionen: 3,41 Millionen Euro 2017 (2,89 Millionen)

Ausgewählte Investitionen: Kita im Sebastianshof 1,5 Millionen Euro, Gerätehaus Großstolpen 930 000 Euro, Sportlerheim Groitzsch 400 000 Euro, Erschließung Wohngebiet Wiesenweg 800 000 Euro, Bau Rad- und Fußweg Berndorf-Nehmitz 200 000 Euro, Radwegbau Pödelwitz-Großstolpen 493 000 Euro, Radwegbau Wiesenblick 170 000 Euro, Außensportanlage Gymnasium 155 000 Euro, Spielplatz Kleinhermsdorf 70 000 Euro

Von Kathrin Haase

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