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Doppelmord: Bundesgerichtshof verwirft Revision

Doppelmord: Bundesgerichtshof verwirft Revision

Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat die Revision des Pegauer Doppelmörders gegen seine Verurteilung als unbegründet verworfen. Damit ist die lebenslange Freiheitsstrafe rechtskräftig.

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Der Angeklagte mit Polizei-Begleitung im Dezember im Gericht.

Quelle: André Kempner

Leipzig/Pegau. Dies teilte gestern Ricardo Schulz, Pressesprecher der Leipziger Staatsanwaltschaft, mit.

Wie berichtet, sprach das Landgericht Leipzig den 47-jährigen Uwe J. im Dezember vergangenen Jahres des zweifachen Mordes und des besonders schweren Raubes mit Todesfolge schuldig. Dabei wurde eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.

Der mehrfach vorbestrafte Mann hatte im Prozess gestanden, das Ehepaar Marlis (68) und Erhard G. (72) im Pegauer Ortsteil Peißen am 25. März vergangenen Jahres mit einem Hammer erschlagen zu haben. Er steckte in Geldnot - und erbeutete 150 Euro und eine EC-Karte. Mit mehr als 100 000 Euro Schulden soll der selbstständige Trockenbauer in der Kreide gestanden und auch seine Wohnung verloren haben.

Als Motiv für das Verbrechen hatte der Angeklagte angegeben, das Gespräch um Geld sei außer Kontrolle geraten. Der 72-Jährige habe ihn beleidigt, woraufhin sich der Handwerker einen zufällig in der Küche herumliegenden Hammer gegriffen und spontan zugeschlagen habe. Mindestens vier Hammerschläge sollen den Kopf von Marlis G., mindestens zwölf Schläge den ihres Mannes getroffen haben. Der Täter kannte das Ehepaar durch deren Tochter, mit der er zwei Jahre liiert gewesen war. Drei Monate vor der Tat hatte sich das Paar getrennt.

Das Verbrechen kurz vor Ostern vergangenen Jahres hatte in der Region für Entsetzen gesorgt. Acht Tage durchkämmten Kriminaltechniker Haus, Scheune, Werkstatt und Garten des getöteten Ehepaares im 40-Seelen-Dorfes Peißen. Mit Informationen hielt sich die Polizei zurück; lange Zeit war für die Öffentlichkeit unklar, ob es sich um ein Gewaltverbrechen handelte oder nicht. Elf Tage nach dem Doppelmord nahm eine Spezialeinheit des Landeskriminalamtes dann den Tatverdächtigen fest. Er war der Polizei bereits bekannt: Der Mann war wegen Vermögens- und Straßenverkehrsdelikten vielfach vorbestraft und saß auch schon im Gefängnis. cc

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.05.2014
Carell-Domröse, Claudia

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