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Borna Dow unterstützt THW Borna: 7000 Euro für einen Bootsanhänger
Region Borna Dow unterstützt THW Borna: 7000 Euro für einen Bootsanhänger
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17:57 27.09.2017
Für ein Boot dieser Art braucht der Bornaer Ortsverband dringend einen neuen Trailer. Der bisherige passt nicht an das neue Fahrzeug. Quelle: THW
Borna

Manchmal geht es schneller als gedacht. In den vergangenen Wochen war die Vereinigung der Helfer und Förderer des THW Borna noch unterwegs, um Spenden zu sammeln, nun hat der Ortsverband des Technischen Hilfswerks 7000 Euro auf einen Schlag bekommen. Das Unternehmen Dow hatte die Bewerbung aus der Großen Kreisstadt für das lokale Spendenprogramm „Wir für hier“ positiv beschieden und das Geld bereitgestellt. Und das wird dringend benötigt, denn die Anschaffung eines neuen Bootstrailers ist unumgänglich. Das ist ein straßentauglicher Anhänger zum Transport des Bootes auf der Straße.

„Der bisherige ist Baujahr 1978 und entsprechend verschlissen, außerdem passt er nicht mehr an das neu angeschaffte Fahrzeug“, begründet Zugführer Marco Leipert. Finanzierung, Beschaffung und Unterhaltung unterliegen dem Helferverein, der sich jetzt um Angebote und letztlich die Auftragsvergabe kümmern muss. Rund 7000 Euro kostet der Trailer, der speziell an das zu transportierende Boot angepasst wird. „Vermutlich wird es gar noch etwas mehr“, sagt Leipert. Denn der Anhänger brauche eine entsprechende Traglast – das Boot wiegt rund 1,1 Tonnen – und eine sogenannte Wasser gekapselte (wasserdichte) Bremsanlage.

Für den Hochwasserfall und für Einsätze auf Gewässern verfüge laut Leipert das THW über geeignete Boote. Der zukünftige Trailer dafür ermögliche es, das Boot bis ins Wasser zu bringen. „Eigentlich ist es so gedacht, dass wir bis an das Gewässer heranfahren und dann das Boot herunterlassen, aber wenn Flüsse zum Beispiel Niedrigwasser führen oder die Böschung sehr steil ist, muss der Trailer nass werden können, ohne anschließend zu rosten“, erklärt der Zugführer.

Ein Angebot für den Trailer liegt beim Helferverein bereits vor, zwei weitere müssen noch eingeholt werden. Leipert rechnet daher frühestens Ende des Jahres mit der Lieferung des neuen Anhängers. Dennoch: Die Dow-Spende hat sowohl dem THW als auch den Helfern eine Menge Wartezeit erspart. Bis dahin haben die Kameraden des Technischen Hilfswerks allerdings auch noch einiges zu tun. Am 7. Oktober gibt es für aktive Mitglieder und Tüftler „Kniffelspiele“. Eine Spielidee: ein Radwechsel, ohne Reifen und Radmuttern anzufassen. „Die Technik ist da, man muss nur wissen, wie man sie einsetzt“, sagt der stellvertretende Ortsbeauftragte Dirk Hofmann.

Von Julia Tonne

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