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Borna Drei Interessenten für die neue Kinderkrippe
Region Borna Drei Interessenten für die neue Kinderkrippe
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14:41 19.05.2015

Fast genauso lang, wie das Projekt im Bornaer Norden in Rede steht, schien klar, dass die neue Krippe von der Volkssolidarität (VS) betrieben wird. Das schien auch auf der letzten Stadtratssitzung so, als über die Vergabe des Projekts an einen privaten Betreiber, die BHG, kontrovers diskutiert wurde. Anwesend bei der Sitzung im Goldenen Stern war auch VS-Geschäftsführer Daniel Lori, der bereit und willens war beziehungsweise gewesen wäre, die Vorstellungen des Wohlfahrtsverbandes für die Übernahme der Krippe zu erläutern. Dazu kam es nicht. Stattdessen sind seit kurzem zwei weitere Interessenten im Spiel.

Dabei handelt es sich um den Kreisverband Leipziger Land des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Johanniter Dienste GmbH Leipzig. Während vom DRK gestern keine Stellungnahme zu erreichen war, erklärt Anja Halder Bereichsleiterin für Kindertagesstätten bei den Johannitern, dass ihr Unternehmen von der Stadtverwaltung angeschrieben und eingeladen worden ist, um sich heute, wie auch VS und DRK, im städtischen Sozialausschuss vorzustellen. Die Johanniter betreiben in der Region Leipzig 48 Kindertagesstätten, darunter die "Turmspatzen" in Kohren-Sahlis. "Da würde eine Kinderkrippe in Borna gut passen", sagt Johanniter-Fachfrau Hadler weiter dazu.

Zumindest für die VS kommen die neuen Bewerber überraschend. Schließlich, sagt Geschäftsführer Lori, sei sein Unternehmen schon lange als Träger der neuen Krippe im Gespräch. Die VS, die in der Region mehr als 40 Kindereinrichtungen betreibt, habe bereits Vorarbeiten für die neue Krippe, etwa in Gesprächen mit dem Architekten, geleistet. Für die VS hätte die Übernahme der neuen Krippe den Charme, dass die Folge-Einrichtung mit dem Kindergarten Am Hochhaus nicht weit entfernt sei. Sollten in der Perspektive alle 60 geplanten Krippenplätze belegt sein, "hätten wir dort zehn Mitarbeiterinnen", sagt Lori weiter.

Oberbürgermeisterin Simone Luedtke (Linke) bestätigt, dass die Stadt sowohl aufs DRK als auch auf die Johanniter zugegangen ist. Das entscheidende Wort hat heute, 18.15 Uhr, der Sozialausschuss, der mit seinem Votum für die Stadtratssitzung übermorgen, 18 Uhr, im Goldenen Stern zumindest die Richtung vorgibt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.02.2014
Nikos Natsidis

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