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Borna Drei Wochen Verzug: Am Thermen-Ressort in Bad Lausick wird jetzt rangeklotzt
Region Borna Drei Wochen Verzug: Am Thermen-Ressort in Bad Lausick wird jetzt rangeklotzt
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00:21 13.11.2017
Die erste Etage wird aufgesetzt: Mitarbeiter des Bauunternehmens Florack sind hier bei der Montage der Doppelwände. Quelle: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

Das Thermen-Ressort, das vis a vis des Bad Lausicker „Riffs“ entsteht und das mit einem Bademantelgang mit dem Kur- und Freizeitbad verbunden wird, wächst nach einer lieferzeit-bedingten Bauunterbrechung jetzt sichtbar in die Höhe. „Die Decke über dem Erdgeschoss wurde am vergangenen Freitag gegossen. Seitdem werden die Elemente für das erste Oberschoss montiert. Jetzt wird mit geballter Kraft gebaut“, sagt Henry Heibutzki, Geschäftsführer der Kur GmbH und der eigens für dieses Objekt initiierten Bad Lausicker Thermenressort GmbH, bei einem Baustellen-Termin mit der LVZ. Ziel sei es, Ende der kommenden Woche die nächste Decke zu betonieren, um den Bau der dann noch fehlenden beiden Etagen zügig anzuschließen.

„Es wurde entschieden, das gesamte Gebäude aus Fertigteilen zu errichten“, sagt Heibutzki. Der Zwischenraum zwischen den Wandelementen werde nach dem Aufstellen mit Beton ausgefüllt. Um die Errichtung des Rohbaus kümmert sich das Bornaer Unternehmen Florack. Das habe, sagt der Geschäftsführer, die Heidelberger Betonelemente GmbH Penig als Zulieferer ausgewählt. Der Fertigbeton komme vom Betonwerk Bad Lausick, das deshalb nicht für den Zeitverzug verantwortlich zu machen sei: „Es ist bekannt, dass die Bauunternehmen insgesamt hart an der Auslastungsgrenze fahren. Es ist zwar nicht schön, dass wir vielleicht drei Wochen hinter unserem ursprünglichen Terminplan liegen, aber das sollte man mit bedenken.“ Wie zügig der Bau wachse, hänge jetzt vor allem von der Intensität des bevorstehenden Winters ab: „Im Frühjahr können wir dann einen Eröffnungstermin benennen. Dann können bereits die Appartements reserviert werden.“ Heibutzki geht weiterhin davon aus, dass die Investition im vierten Quartal 2018 abgeschlossen wird.

„Wir brauchen das Thermen-Ressort dringend, um neue Besucherschichten zu erreichen“, so der Geschäftsführer. Es gehe vor allem darum, Wellness- und Gesundheitsurlauber nach Bad Lausick zu holen – neben dem Kurbetrieb, der sich heute vor allem auf die drei Reha-Einrichtungen Medianklinik, Sachsenklinik und Haus Herrmannsbad konzentriere. Das rund 3,7 Millionen Euro teure Gebäude verfügt über 23 Ferienwohnungen mit einem Zimmer oder zwei Zimmern. Am Investor Bad Lausicker Thermenressort GmbH ist die Kur GmbH zu einem knappen Viertel beteiligt. Die Errichtung des Bademantelganges, der eine bequeme Nutzung der „Riff“-Wellness-Angebote ermöglicht, finanziert die Kur GmbH selbst.

Über das aktuelle Baugeschehen und die künftige Nutzung des Ensembles berichtet Henry Heibutzki am 15. November. Dann lädt ab 19 Uhr das Kur- und Heimatmuseum zu einer neuen Folge der Reihe „Interessantes am Museumskamin“ ein.

Von Ekkehard Schulreich

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