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Borna Dreieinhalb Wochen Bornaer Weihnachtsmarkt
Region Borna Dreieinhalb Wochen Bornaer Weihnachtsmarkt
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23:12 27.11.2011
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. Die Erwachsenen lauschten entspannt dem Vortrag der „Leipziger Rathspfeiffer", die schon traditionell zur Eröffnung bliesen. Seit Sonnabend lädt die längste Veranstaltung ihrer Art in der Region zur Einstimmung auf die Advents- und Vorweihnachtszeit ein - dreieinhalb Wochen lang.

Heißer Glühwein wärmte die kalten Finger, Bratwürste dufteten herzhaft und ein Hauch von Zimt und Zucker lag in der Luft. Die Kleinen interessierte jedoch während der Wartezeit nur eines: Wann endlich erscheint der Weihnachtsmann mit seinem Sack voller Geschenke? Bornas Bürgermeister Frank Stengel begrüßte die Besucher in Vertretung von Oberbürgermeisterin Simone Luedtke, hob die schön gestalteten Stände hervor und bedankte sich bei allen Beteiligten, die viel Arbeit und Mühe in die Vorbereitung gesteckt hatten, Gewerbeverein, Wirtschaftshof, Ordnungs- und Kulturamt. „Ich freue mich, dass die ,Leipziger Rathspfeiffer‘ die Eröffnung wieder musikalisch begleiten, das ist eine schöner Beginn der Festtage." Im Vergleich der Weihnachtsmärkte in Sachsen liege Borna mit dem Gebotenen wieder weit vorn, war sich Stengel sicher. Vom 26. November bis zum 21. Dezember ist vor dem Rathaus der Wyhrastadt geöffnet. „Das sind eine lange Zeit und ein Kraftakt für die Händler. Viele Märkte dauern nur noch einen Tag. Aber jeder kann sich überzeugen, dass wir damit etwas Besonderes anbieten."

Die Ordnungskräfte hatten im Gedränge alle Hände voll zu tun, eine Schneise für den Weihnachtsmann zu schaffen, der mit seiner Kutsche, gezogen von zwei Pferden, auf den Platz rollte. Da halfen auch die schweren Absperrgitter kaum, alle Neugierigen auf Abstand zu den Tieren zu halten.

Die Kinder der Grundschule Neuseenland mit Lehrerin Margret de Reese, Leiterin der AK Kultur, sind auftritts­erprobt. Sie lösten die „Rathspfeiffer" auf der Bühne ab. Sie kommen gerade in der Adventszeit mit ihrem Programm vielerorten herum, erfreuen Senioren und singen im Stadtkulturhaus. Aufgeregt waren sie aber trotzdem. Einzig leise rieselnder Schnee fehlte zum perfekten Winterzauber. Doch das sah Frank Stengel schmunzelnd ganz pragmatisch: „Für unsere Baustellen ist das gut."

Viel Traditionelles empfängt die Besucher aus Stadt und Umgebung. Eisenbahn und Schiffsschaukel werden von den Kleinsten erobert. An weihnachtlichen Leckereien, süß und herzhaft, heiß und kalt, herrscht kein Mangel. Kornelia „Konny" Drobig, die ihre geräucherten Sachsenroster seit Jahren auch zum Stadtfest anbietet, hat zudem drei Sorten Glühwein im Angebot. Neben der gewohnten roten Variante bietet sie zum zweiten Mal den aus Aronia-Beeren an. „Im letzten Jahr musste ich noch viel dazu erklären, inzwischen ist er bekannt", erzählte sie. Den weißen Glühwein hat sie schon länger im Programm. „Der schmeckt wirklich super", urteilte Britta Günther bei ihrem ersten Versuch, während Sohn Fabian zuschauen musste, sich aber auf die Dominosteine freuen durfte, die für die Kaffeetafel erworben worden waren.

 

Gislinde Redepenning

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