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Borna Ehemalige Kollegen treffen sich in der Sana Klinik zum Austausch
Region Borna Ehemalige Kollegen treffen sich in der Sana Klinik zum Austausch
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00:28 23.03.2018
Pflegedienstleiterin Cornelia Reichardt (Mitte, in schwarz) nutzt die Ehemaligentreffen, um frühere Kollegen wiederzusehen. Quelle: Janet Schütze
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Borna

Nach knapp einem Jahr sitzen sie wieder gemeinsam in der Runde, schnattern, trinken Kaffee. Denn zu erzählen gibt es vieles. Elke Wolf, Jutta Lange und Stephanie Acker arbeiten seit mehreren Monaten oder Jahren nicht mehr in der Bornaer Sana Klinik, doch die Bindung zum Haus und zu den Kollegen hält an. Einmal im Jahr lädt das Klinikum ehemalige Mitarbeiter zum Kliniknachmittag ein – mit Kuchen, einem Vortrag von Martin Jonas, Regionalgeschäftsführer Sachsen/Franken der Sana Kliniken, und schließlich einer Führung durch die verschiedenen Stationen.

Sana Klinik hat tiefgreifenden Wandel erlebt

„Hier verändert sich in wenigen Monaten so viel, dass wir jedes Jahr hierher kommen, um zu sehen, was jetzt neu ist“, erklärt Wolf. Zudem habe es immer ein enges Verhältnis zu den Kollegen gegeben, die sie dann alle gleichzeitig wiedersehe.

Sana-Klinik Leipziger Land in Borna. Quelle: Thomas Kube

Mehr als 35 Jahre lang waren die drei im Haus – zunächst im Kreiskrankenhaus Borna, später unter Helios, seit nunmehr drei Jahren unter Sana – und arbeiteten in der Verwaltung. „Wir haben so ziemlich jede Entwicklung mitgemacht“, erzählt Lange. Sei es die Übernahme durch die verschiedenen Betreiber, seien es die Währungsreformen gewesen. „Und auch die Technik hat sich in der Zeit radikal verändert“, macht Acker deutlich. Doch Veränderungen müsse man an sich heranlassen, „sonst kommt man nicht mehr hinterher“.

Rekord auf der Entbindungsstation

Im Kreißsaal der Sana Klinik Borna. Quelle: Andreas Döring

Auch wenn sie ihre Tage mittlerweile anderweitig als mit Arbeit verbringen, so haben die drei doch nach wie vor ein Auge auf das, was in der Sana Klinik vor sich geht. Und das war allein 2017 beachtlich, wie Jonas während eines kurzen Überblicks erklärte. So gehe es für die Fallzahlen seit mehreren Jahren nur in eine Richtung – nach oben –, habe sich das Einzugsgebiet vergrößert und die Entbindungsstation einen Rekord erzielt. „Was wir außerdem erreicht haben, ist die Eröffnung der geriatrischen Tagesklinik.“ Ziel solle nun der Ausbau zu einem altermedizinischem Zentrum sein.

Wobei sich die Vorhabenliste für das laufende und die kommenden Jahre deutlich umfangreicher darstellt. Weil die Berufsfachschule mehr Platz braucht, zieht sie aller Voraussicht nach im April in ein Mietobjekt in der Nähe um, zukünftig könne dann das freigewordene Haus für die Neonatologie genutzt werden, die eine wesentliche Erweiterung erfahren soll. Auf der Agenda steht zudem die Brandschutzsanierung des 1963 erbauten Gebäudekomplexes. Sie schlägt allein mit rund 6,5 Millionen Euro zu Buche, die der Freistaat übernimmt. Auch das neue Parkhaus solle laut Jonas noch in diesem Jahr in Betrieb gehen.

Jubiläum im Geriatriezentrum

„So einige Jubiläen haben wir auch noch in diesem Jahr“, erzählt Jonas weiter. Das Geriatriezentrum feiere seinen 15., die Untersuchung der Herzkatheter ihren 10. Geburtstag. Und die Dialyse in dem Haus werde gar 40 Jahre alt. „Das war damals ein echter Höhepunkt in der Klinik“, erinnert sich Schwester Almut Lange. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Elke Curian war sie damals bei den ersten Schritten dabei, baute die Station mit auf. Und zum Geburtstag im November werden beide sicherlich wieder mit von der Partie sein.

Von Julia Tonne

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